27.02.2018 - 16:58 Uhr
Schmidmühlen

Neues Gewerbegebiet, weitere Bauparzellen und Straßensanierungen Schmidmühlen im Baufieber

Nicht nur das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept war Thema bei den Bürgerversammlungen in Eglsee und Schmidmühlen. Es ging auch um etliche Bauvorhaben, zum Beispiel um die Planung für ein neues Bau- und Gewerbegebiet im Bereich des Brunnlettbergs und die Erschließung des Wohnquartiers Lauterachblick.

Die Bürgerversammlung in Schmidmühlen und Eglse waren am vergangenen Wochenende die Informationsplattform für die Bürgerschaft gewesen - und die wurden sehr gut angenommen. Rechts Bürgermeiter Peter Braun.
von Paul BöhmProfil

Sobald es die Witterung zulässt, soll dort begonnen werden, teilte die Verwaltung mit. Demnach sind von den 21 Parzellen noch sieben im freien Verkauf zu haben, drei hat die Gemeinde bereits reserviert (von etwa 80 Euro pro Quadratmeter erschlossener Fläche war in der Versammlung die Rede). In unmittelbarer Nähe des Wohngebiets wird eine Bushaltestelle mit Wendehammer errichtet, war eine weitere Info von Bürgermeister Peter Braun. Ab Dezember werde der Linienverkehr dorthin verlängert; außerdem werde es einen Spielplatz geben.

Eine Million für Bauhof

Im benachbarten Gewerbepark sind laut Braun ebenfalls schon drei Parzellen reserviert. Er rechnet dort mit einem Preis von etwa 55 Euro pro Quadratmeter erschlossenem Grund. Das Areal solle vorwiegend der Unterbringung von nicht erheblich belästigenden Gewerbebetrieben dienen und keine reinen Lagerplätze beherbergen. Mit dem Ausbau der beiden Gebiete würden auch zwei größere Regenrückhaltebecken und rund 400 Meter neuer Oberflächenwasserkanal in Richtung Lauterach entstehen. Im September geht es nach den Aussagen des Bürgermeisters mit dem neuen gemeindlichen Bauhof los. "Da rechnen wir mit Fertigstellung bis Mitte 2019 - Kostenvolumen etwa eine Million Euro."

Rund 90 000 Euro hat der Markt ferner für eine Feinsiebrechenanlage am Pumpwerk an der Kallmünzer Straße ausgegeben. Die Nachrüstung einer Tauchwand im Überlaufschacht in der Brunnlettstraße hat gut 12 000 Euro gekostet, berichtete Braun weiter. Für die DSL-Arbeiten im zweiten Bauabschnitt der Ortsteile Ofen, Galching, Pirkenhof, Sinzenhof, Pettenhof, Vilshof und Harschhof rechnet er mit einer Freischaltung bis Mitte des Jahres. Hier hatte es laut Braun entlang der Staatsstraße Richtung Emhof und Pettenhof Trassenprobleme gegeben.

Schnelleres Internet kommt

Mit einem dritten Bauabschnitt würden abschließend noch weitere 15 kleine Erschließungsgebiete und einzelne Häuser direkt mit Glasfaser angebunden. Das sind: Zanklberg, Galching 3 und 4, Scharlthal, Blaugrund, Brunnhof, Brunnmühle, Dr.-Pfab-Straße 4 und 6, Teile des Zieglerweges, Archenleiten, Wasserzweckverband bei Emhof, Ziegelhüttenweg 4 bis 6, Hirschberg, Theilberg, Kläranlage und Amberger Straße 10 und 12.

Abgabetermin für die Meldung zum Ausbau ist der 17. April, so der Bürgermeister, mit der Umsetzung ist 2020 zu rechnen. Diese Gebiete werden dann nach seiner Schilderung mit Glasfaser bis in die Gebäude versorgt, vorausgesetzt, die Anlieger wollen das. Sie müssten sich deshalb auch selber mit der Telekom in Verbindung setzen.

Die Bayernwerke wollen laut Braun ein weiteres 20-Kilovolt-Erdkabel von der Bahnhofstraße über den Golfplatz zur Trafostation am Kranbügl als zusätzliche Sicherung der Stromversorgung verlegen. Von der Trafostation in der Kallmünzer Straße solle eine weitere identische Leitung in den Truppenübungsplatz Hohenfels bis zur ehemaligen Raketenstation gezogen werden.

Zwei neue Autos

Die Feuerwehr Emhof bekommt ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) mit entsprechender Ausstattung. Kosten dafür rund 120 000 Euro, wobei die Gemeinde mit einer Förderung von 26 500 Euro rechnet. Auch das war eine Info in der Bürgerversammlung, ebenso wie die Tatsache, dass auch die an die FFW Schmidmühlen angeschlossenen First Responder ein neues Auto erhalten. Der Markt gewährte dafür laut Bürgermeister einen Zuschuss von 5000 Euro und sagte die Übernahme der Unterhaltskosten zu. (bö)

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