07.05.2016 - 02:10 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

Schmidmühlen legt neue (Ab-)Wasserpreise fest Insgesamt etwas billiger

Ums Wasser ging es im Schmidmühlener Gemeinderat. Der musste die Gebühren neu festlegen. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig eine Erhöhung.

Zum zweiten Mal hat der Marktgemeinderat die Errichtung einer Plakatwerbetafel in der Hohenburger Straße 26 abgelehnt - wie zuvor schon 2012. Die Tafel wollen die Räte an dieser Stelle nicht haben. Bild: bö
von Paul BöhmProfil

Wie Bürgermeister Peter Braun anmerkte, müssen alle vier Jahre die Gebühren neu kalkuliert und angepasst werden. Bisher berechnete der Markt 1,36 Euro für einen Kubikmeter Wasser, für das Abwasser 2,77 Euro. Zum 1. Juni werden beide Preise verändert: Wasser kostet dann 1,53 Euro, fürs Abwasser werden künftig 2,50 Euro angesetzt. "Insgesamt gesehen können wir den Preis in der Kombination von Wasser und Abwasser um 10 Cent zurücknehmen", sagte Braun.

Die Erhöhung des Wasserpreises von 1,36 auf 1,53 Euro gehe einher mit gestiegenen Stromkosten, einigen Rohrbrüchen und Erneuerungen im Kalkulationszeitraum, erläuterte Verwaltungsleiter Thilo Gawlista. Dazu kämen noch höhere kalkulatorische Kosten und ein zurückgehender Wasserverbrauch im Versorgungsgebiet. Wie Bürgermeister Peter Braun mitteilte, liegt der jährliche Wasserverbrauch aus der gemeindlichen Wasserversorgung bei etwa 113 000 Kubikmeter.

Eine Mitgliedschaft beim Verein zur Förderung der seelischen Gesundheit im Alter kann Bürgermeister Peter Braun unterzeichnen: Die Räte stimmten dem zu.

Der Verein mit seiner Geschäftsstelle in Sulzbach-Rosenberg unterstütze mit seinem breitgefächerten Angebot die Seniorenarbeit in den Gemeinden und gebe in vielerlei Art Hilfestellung, merkte Braun zu diesem Thema an. Der Mitgliedsbeitrag liegt bei 200 Euro jährlich.

"Es passt einfach nicht dahin": Bei dieser Meinung blieb der Marktgemeinderat auch bei der zweiten Vorlage eines Bauantrages zur Aufstellung einer Werbetafel der Firma Obda. Dieser war bereits vor einigen Jahren abgelehnt worden, weil die Plakatwand nach Ansicht der Bürgervertreter nicht ins Ortsbild passt. Entsprechend hatten die Räte 2012 entschieden. Dabei blieben sie auch jetzt, obwohl das Landratsamt eine positive rechtliche Würdigung zum Standort abgegeben hatte.

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