Ausgebüxtes Tier lässt sich erst einmal nicht sehen
Zwergrind bleibt in Deckung

Die Zwergrinderfamilie grast weiterhin ganz unbeeindruckt auf ihrer Koppel in Greining. Auch wenn draußen die Aufregung groß ist bei der Suche nach dem ausgebüxten Kameraden. Bild: bö
Vermischtes
Schmidmühlen
10.04.2018
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Amberg-Sulzbach. Fährt man auf der Staatsstraße von Schmidmühlen in Richtung Hohenburg, so wundert sich mancher Autofahrer, warum seit Sonntag eine Geschwindigkeitsbeschränkung mit 50 km/h auf offener Strecke zu finden ist. Der Grund dafür sind keine Bauarbeiten, sondern ein Warnhinweis vor einem ausgebüxten Stück Zwergrind.

Selbstständig gemacht hat sich das mit einer Ohrmarke versehene Tier aus einer Rinderkoppel im Schmidmühlener Ortsteil Greining. Doch vorsichtshalber haben die Sicherheitsbehörden auch entlang der Staatsstraße von Schmidmühlen in Richtung Hohenburg eine Geschwindigkeitsbeschränkung anbringen lassen. Wohin das Zwergrind gelaufen ist, darüber herrscht noch Unklarheit. Möglichkeiten gibt es mehrere: Zum einen ist da gleich der benachbarte Hirschwald mit vielen Weideplätzen für einen Unterschlupf, zum anderen das reichlich strukturierte Wald-Feld-Mischgebiet mit vielen Heckenreihen zum Lauterachtal hin. Da ist guter Rat teuer, wo man am besten suchen soll. Wie die Polizei mitteilte, kann das herumirrende Tier zu einer Gefahr für Auto- und Zweiradfahrer werden. Besonders in der Dämmerung und in der Nachtzeit könnte es da zu gefährlichen Situationen kommen, warnt die PI.

Bisherige Suchaktionen sind vergeblich gewesen, weil man überhaupt keinen Ansatzpunkt hat, wohin das Zwergrind gelaufen ist. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeidienststelle in Amberg entgegen (09621/890-320).
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