Bergweihnacht am Neujahrstag
Kerzen weisen Weg

Mit 230 Kerzen wurde der Weg zur Kreuzbergkirche markiert. Bild: bjo
Vermischtes
Schmidmühlen
05.01.2017
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Eine Bergweihnacht feierte die Pfarrei am Neujahrstag in der Kreuzbergkirche. Der von Raureif atmosphärisch bestimmte Weg dorthin war mit Windlichtern gesäumt, Kerzenschein flackerte auch in der Kirche. Der Arbeitskreis Liturgie hatte zusammen mit Pfarrer Werner Sulzer und freiwilligen Helfern die 230 Kerzen entlang der Kreuzwegstationen aufgestellt.

Der Geistliche griff diese Gestaltung auf und thematisierte sie vor dem Hintergrund der biblischen Geschichte der Geburt Jesu. "Wir wollen heute bei Kerzenschein eine weihnachtliche Stunde in der Kreuzbergkirche feiern und erfahren, was uns die Hirten, Josef, der Mann im Stall, ein Esel, die Legende vom allerkleinsten Engel und ein Gedicht von Rainer Maria Rilke dazu sagen." Den Anfang bildete das gemeinsame Lied "Es ist ein Ros entsprungen". Religiös-spirituelle Betrachtungen vertieften danach den Motivkreis um Christi Geburt in Bethlehem.

Die Weihnachtszeit dauert seit der Liturgiereform von 1970 in der katholischen Kirche bis zum Fest Taufe des Herrn, das am Sonntag nach dem Dreikönigstag gefeiert wird. Das Evangelium an diesem Tag verkündet, dass Gott "seinem geliebten Sohn" offenbarte. Dieses kirchliche Fest weist also noch eine deutlich weihnachtliche Tendenz auf, indem noch einmal die Menschwerdung Jesu als des Sohnes Gottes vor Augen geführt wird.
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