06.08.2017 - 15:48 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

Eselrennen beim Marktfest in Schmidmühlen First Responder auch mit dem Esel am schnellsten

Gut zureden ist erlaubt. Aber mehr auch nicht. Obwohl: Dopingverdacht besteht schon bei einigen Startern. Bei den Siegern natürlich nicht. Das haben die First Responder nicht nötig. Sie sind schon qua Amt die Schnellsten. Auch mit dem Esel.

Das Eselrennen war am Marktfestsonntag wieder die Attraktion in Schmidmühlen. Mehrere Hundert Zuschauer waren mit dabei, als die First Responder ihren Erfolg vom vergangenen Jahr wiederholten und erneut als Erste ins Ziel kamen. Bild: bö
von Paul BöhmProfil

Die Attraktion auch beim 39. Marktfest in Schmidmühlen war wieder das Eselrennen: Es lockte am Sonntagnachmittag mehrere Hundert Zuschauer in die Flutmuldenarena. Es war die sechste Auflage, ausgerichtet vom Heimat- und Kulturverein zusammen mit der Amberger Zeitung.

"Man darf locken und gut zureden – mehr auch nicht", betonte Bürgermeister Peter Braun bei der Einweisung zum Rennen. Am Ende gilt ohnehin immer die alte Bauernweisheit, dass das Pferd der Hoffnung zwar galoppiert, aber der Esel der Erfahrung nach wie vor im Schritt geht.

Ob Dopingmittel verwendet wurden, damit wollten die Mannschaften nicht herausrücken. Insofern blieb auch offen, ob es am Ende der Vollmond war, der über den Sieg entschied – vielleicht aber auch ein Kasten Löschzwerge, Biogemüse, exotische Gewürzmischungen zum Knabbern oder die menschliche Fürsorge für den Esel.

Fest steht auf jeden Fall: Die schnellen First Responder aus Schmidmühlen haben ihrem Namen auch in diesem Fall alle Ehre gemacht – und trotz mancher Zickerei ihrer tierischen Teamkameraden ihren Vorjahreserfolg wiederholt.

Das sportliche Spektakel in Schmidmühlen war dabei mindestens genauso spannend und unterhaltsam wie das Supercup-Spiel der Bayern gegen Dortmund am Samstag, nur einen Tick lustiger: "Da kannst machen, was du willst" wissen eingefleischte Eselrennen-Experten: Am Ende waren es doch wieder die Tiere, die mit ihrer nachgesagten Sturheit den Takt vorgaben.

Den zweiten Platz belegte die Feuerwehr Schmidmühlen vor den Timberwolves, der Partnereinheit der Marktgemeinde Schmidmühlen aus Hohenfels und dem Team der 1. Kompanie des Logistikbataillons 472 (die sich auch wieder mit einer Fahrzeug- und Geräteausstellung ins Programm einbrachten) sowie der Feuerwehr aus Pilsheim.

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