04.04.2018 - 14:22 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

Im Golfclub Schmidmühlen Saisonstart mit Benefizturnier Der Borkenkäfer ist weg, jetzt wird gegolft

Gäste sind hier eigentlich stets willkommen. Dieser aber ist es nicht: Der Borkenkäfer macht dem Golf- und Landclub Schmidmühlen zu schaffen. Abgesehen davon warten alle auf den Saisonstart am Sonntag, 15. April. Dabei denken die Golfer nicht nur an sich, sondern auch an andere.

Der Borkenkäfer hatte sich eingenistet im Golf- und Landclub Schmidmühlen. Der hat die befallenen Bäume entfernt, um nun gleich den Bereich bei der Driving Range neu anzulegen. Bilder: bö (2)
von Paul BöhmProfil

Der Käferbefall im Schutzwald des Golf- und Landclubs war ein Thema bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Altenbuchner. Die Schmidmühlener Golfer haben eine lange Spielpause hinter sich, die ihr Verein aber intensiv genutzt hat, um den Platz zum Start in die neue Saison in einem guten Zustand präsentieren zu können. Dies erforderte diesmal besondere Anstrengungen: "Diesen Winter hat uns wieder einmal der Borkenkäfer eingeholt", berichtete Präsident Harald Thies. Der Schädling habe die Schutzfichtenbestände im Eingangsbereich, vor allem zwischen Clubhaus und Driving Range, befallen. Mit viel Unterstützung einiger Mitglieder seien die betroffenen Bäume entfernt worden.

Viel erneuert

Neugestaltung und Anpflanzung dieses Bereiches wurden erforderlich. Außerdem ist die Sandbox in den Greenkeeping-Bereich verlegt worden. Erneuert wurden das Bahnen-Leitsystem und auch die Bunker (Sandaustausch und Kantenbeschnitt). Der Pro-Shop des Clubs wird künftig als Multifunktions-, Medien- und Meetingraum genutzt, wie Thies ankündigte.

Durch gezieltes Golfplatzmarketing sollen die Investitionen langfristig kompensiert werden. Dafür wurde auch eine Sponsorenmappe neu gestaltet. Die Gastronomie des Golf- und Landclubs hat ihre Pforten schon wieder geöffnet. Offizieller Saisonbeginn für die Golfer ist am Sonntag, 15. April, mit einem Charity-Turnier zugunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe.

Eine große Herausforderung des vergangenen Jahres war und ist es auch jetzt noch, ein funktionierendes Greenkeepingteam zur formen, wie Thies deutlich machte. Der Verein will nun selbst einen neuen Headgreenkeeper etablieren: "Die Auslagerung an einen externen Betreiber bringt keine Kostenersparnis, darüber war man sich im Vorstand einig."

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.