VdK hat sich für 2017 einiges vorgenommen
Barrierefreiheit als große Aufgabe

Vermischtes
Schmidmühlen
30.12.2016
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Der VdK hat ein ereignisreiches Jahr beendet. 2016 sei geprägt gewesen von einem harmonischen Wechsel im Vorstand. Gelungen sei es, an die bewährte Arbeit des langjährigen Vorsitzenden Josef Fertsch anzuknüpfen, aber zugleich neue Initiativen zu starten. Der besinnliche Jahresabschluss war ein positives Zeichen, das optimistisch stimmt.

Der neue Vorsitzende Karl Bauer erklärte, dass die Neuausrichtung des VdK-Ortsverbandes in den letzten Monaten viel Energie gekostet habe. Eine erste große Veranstaltung im Herbst mit Ehrungen und einem informativen Fachvortrag sei auf große Resonanz gestoßen. Der VdK Schmidmühlen zählt seinen Worten nach zum Jahresende rund 140 Mitglieder.

VdK steht nicht alleine da

Eine große Aufgabe und Herausforderung werde die Umsetzung der Barrierefreiheit sein. Dass dies nicht von heute auf morgen gehen werde, darüber sei man sich im Ortsverband im Klaren, blickte Bauer in die Zukunft. Mit diesem Anliegen stehe der VdK Schmidmühlen nicht alleine da. Vielmehr stütze man sich auf die Kampagne "Weg mit den Barrieren", mit der sich der Sozialverband für eine barrierefreie Gesellschaft stark mache. Handlungsfelder gibt es nach Angaben des Vorsitzenden zu Genüge: Wohnungen, öffentliche Gebäude, Verkehrsmittel sowie alle privaten Güter und Dienstleistungen.

Für alle zugänglich

Gehe es nach dem VdK, müssten sie allen Menschen zugänglich sein. Basis hierfür seien sicher einheitliche Vorgaben mit verbindlichen Fristen, Kontrollen und Sanktionen sowie eine entschiedene Förderung durch Bund, Länder und Kommunen. Von einem barrierefreien Deutschland profitieren nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern auch Ältere, Kinder, Eltern und alle, die teil- oder zeitweise in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. "VdK und Politik müssen hier Hand in Hand arbeiten", forderte Karl Bauer.

Angesichts dieser großen Aufgabe taten die ruhigen und besinnlichen Momente der Feier mit Geschichten, Gedichten und der musikalischen Gestaltung durch eine Gruppe der Blaskapelle St. Ägidius gut.
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