27.08.2014 - 00:00 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Beim Verlegen der Fernwärmeleitung soll Josef-Ebersberger-Straße in Kemnath saniert werden Wenn schon mal aufgerissen ist

von Adele SchützProfil

Die Josef-Ebersberger-Straße in Kemnath soll saniert werden. Dafür tritt der Bau- und Umweltausschuss des Stadtrats ein. Das Gremium besichtigte Ortsstraßen im Baugebiet Am Mertenberger Weg im Zusammenhang mit dem Einbau der Fernwärmeleitung.

Bürgermeister Josef Reindl informierte den Ausschuss, dass die CWU-Fraktion beantragt habe, im Zuge der Verlegung der Fernwärmeleitung für die Biogasanlage Döswitz Siedlungsstraßen in Kemnath zu sanieren. Die Mittel dafür wurden laut Reindl in den Haushalt eingestellt.

Die gesamte Josef-Ebersberger-Straße ist laut Reindl in einem schlecht Zustand und sollte komplett saniert werden. Laut Kostenschätzung des technischen Bauamtes würde diese Maßnahme mit rund 30 000 Euro zu Buche schlagen.

Die wasserführende Rinne aus Muldensteinen weise ebenfalls Schäden auf und sollte im Zuge der Straßeninstandsetzung mit ausgebessert werden. Hierfür fallen Kosten von etwa 7500 Euro an. Das Gremium war einstimmig damit einverstanden und empfahl dem Stadtrat, diese beiden Maßnahmen einzuleiten.

Netz hinterm Tor

Dem Ausschuss lagen Anträge der CWU-Stadtratsfraktion und der Dorfgemeinschaft Neuersdorf auf Anschaffung neuer Spielgeräte auf den öffentlichen Spielplätzen in Sitzambuch und Neuersdorf vor. Auch dort machten sich die Mitglieder ein Bild vor Ort. Die CWU-Fraktion fordert, am Kinderspielplatz in Sitzambuch die vorhandene Holzschaukel gegen eine Vogelnestschaukel aus Stahl mit Kosten von rund 2975 Euro auszutauschen. Des Weiteren soll hinter dem Tor ein Ballfangzaun (Kosten: 1500 Euro) errichtet werden. Auch die Dorfgemeinschaft Neuersdorf wünscht sich für den Kinderspielplatz Neuersdorf eine Vogelnestschaukel.

Beim Ortstermin in Sitzambuch stellte sich in der Diskussion mit Irmgard Birner und Ortssprecher Clemens Schadl heraus, dass für die Dorfjugend ein Ballfangnetz hinter dem Fußballtor Priorität hat. Über eine Vogelnestschaukel soll erst nach einer Dorfversammlung entschieden werden, bei der auch über eine Kostenbeteiligung gesprochen wird. Das Gremium trat einstimmig, dafür ein einen Ballfangzaun aufzustellen, was der städtische Bauhof erledigen soll. Über die Vogelnestschaukeln wird später entschieden.

In schlechtem Zustand

Stadtrat Sepp Werner berichtete, dass der Feuerlöschweiher in Mertenberg in einem schlechten Zustand ist. Erwin Struck erklärte, dass die Grube von Uli Hausmann als Feuerlöschbehälter wieder zur Verfügung stehe. Ein Vertrag mit Hausmann sei in Vorbereitung. Gleichzeitig wird überprüft, ob ein Grundstück im Ortskern erworben werden kann, um einen unterirdischen Feuerlöschbehälter einzubauen. Darüber könnte ein Kinderspielplatz geplant werden.

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