22.08.2014 - 00:00 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Doch wer trägt die Kosten? - Bau- und Umweltausschuss begutachtet die Situation Brennereistraße bedarf Sanierung

von Adele SchützProfil

Die Instandsetzung der Gemeindeverbindungsstraße Brennereistraße bei Döswitz ist unumgänglich. Das erkannten die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses, die die Situation vor Ort begutachten. Zugegen waren bei der Besichtigung auch Vertreter der Brennerei- und Energiegenossenschaft Buchberg.

Laut Kostenschätzung schlagen das Abfräsen des Asphaltbelags, das Feinplanum sowie der Einbau einer Trag- und Feinschicht mit 20 813 Euro zu Buche. Die Stadtverwaltung bestätigte die Aussage der Vertreter der Brennerei- und Energiegenossenschaft Buchberg, dass die Straße bereits vor Baubeginn in einigen Abschnitten marode gewesen sei. Allerdings ist laut den Beamten der Großteil der Schäden im Laufe der Bauphase entstanden.

Deshalb schlug die Stadtverwaltung vor, die Kosten für die Instandsetzung der Brennereistraße aufzuteilen. Zwei Drittel solle die Brennerei- und Energiegenossenschaft Buchberg übernehmen, ein Drittel die Stadt Schnaittenbach. Die Vertreter der Genossenschaft erklärten, dass über eine Kostenbeteiligung erst in einer Sitzung entschieden werden könne.

Stadtrat Manfred Schlosser fragte nach, ob nicht laut Durchführungsvertrag die Brennerei- und Energiegenossenschaft die komplette Instandsetzung übernehmen müsse. Der städtische Geschäftsleiter Erwin Struck versprach, den Vertrag dahingehend nochmals zu prüfen.

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