Stadtrat beschließt Bau eines Balkones und einer Treppe im Innenhof
Fluchtweg für den Stadel

Der Kulturstadl im Rathaus bekommt eine Fluchttreppe. Bild: ads
Lokales
Schnaittenbach
11.08.2014
15
0

Der Kulturstadl im Rathaus bekommt einen neuen Fluchtweg und kann dann auch für größere Veranstaltungen benutzt werden. Das beschloss der Stadtrat bei seiner jüngsten Sitzung. Der Bauausschuss hatte empfohlen, einen zweiten Fluchtweg über einen Balkon mit Fluchttreppe zu schaffen. Die Kosten liegen bei etwa 32 300 Euro.

Um das Problem Brandschutzsicherheit im Kulturstadl in den Griff zu bekommen, hatte Architekt Michael Dittmann in Zusammenarbeit mit dem Brandschutzgutachter Wolfgang Pfälzner aus Amberg dem Bauausschuss in seiner Februarsitzung zwei Lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Der Stadtrat entschied sich nun für die Variante mit einem Fluchtweg über einen Altanbalkon zum Rathausinnenhof und beschloss, unverzüglich einen Bauantrag zu stellen. Der Kulturstadel soll bereits in den Wintermonaten für größere Veranstaltungen genutzt werden können. Die Verwaltung wurde ermächtigt, das Ingenieur-Büro Dittmann mit der Erstellung des Leistungsverzeichnisses und der Ausschreibung zu beauftragen.

Den Radweg pflegen

Dem Wunsch von drittem Bürgermeister Manfred Schlosser entsprechend werden die jeweiligen Veranstalter in einem gesonderten Mietvertrag auf die maximale Belegung des Stadels mit 99 Personen besonders hingewiesen. Die Zustimmung des Gremiums fanden auch der Neubau und der Unterhalt eines Radweges zwischen Wernberg-Köblitz und Schnaittenbach entlang der Bundesstraße 14 nach einer Vereinbarung zwischen dem Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach und der Stadt Schnaittenbach. Das Staatliche Bauamt will im nächsten Jahr mit dem zweiten Bauabschnitt des Radweges auf dem Stadtgebiet Schnaittenbach beginnen.

Die Vereinbarung sieht vor, dass den Grunderwerb für diese Baumaßnahme die Straßenbauverwaltung erledigt und diese auch die Kosten trägt. Ebenfalls übernimmt die Straßenbauverwaltung die Baukosten des neuen Geh- und Radweges als Bestandteil der Bundesstraße 14 sowie die Kosten für spätere Erneuerungen. Die Stadt dagegen kommt für den laufenden Unterhalt, den Winterdienst und die Verkehrssicherungspflicht auf.

Nach Auffassung von Stadtrat Rudolf Bergmann sollte auf die Ertüchtigung des Weges zwischen der Kreisstraße AS 32 und der Bundesstraße 14 Wert gelegt werden. Der Stadtrat stimmte schließlich der Vereinbarung zwischen dem Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach und der Stadt Schnaittenbach über den Bau und den Unterhalt des Radweges zu. Weiter stand auf der Tagesordnung die Einziehung eines Teilstückes des öffentlichen Feld- und Waldweges namens Eichelackerweg in der Gemarkung Kemnath am Buchberg, der seit der Flurbereinigung im Jahr 1972 in diesem Bereich nicht mehr vorhanden ist. Der Stadtrat gab sein gemeindliches Einvernehmen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.