13.08.2014 - 00:00 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Stadtrat beschließt Erneuerung samt Zufahrt plus Pflastersanierung - Zwei Varianten geprüft Friedhof erhält neue Betonmauer

Mit der Erneuerung der Mauer am städtischen Friedhof in Holzhammer hatte sich bereits der Bau- und Umweltausschuss befasst. Das Gremium machte sich vor Ort ein Bild von der Situation und sprach mit den Mitgliedern der katholischen Kirchenverwaltung sowie einigen Anwohnern über mehrere Einfahrtsmöglichkeiten. Das sah sich nun der Stadtrat an und kam zu einer Lösung.

Auf Empfehlung des Bauausschusses stimmte auch der Stadtrat mehrheitlich der Erneuerung der Mauer am städtischen Friedhof in Holzhammer in der Variante 1 zu. Sie sieht die Einfahrt von Süden und eine Einfriedung mit Betonmauer inklusive Pflastersanierung vor. Archivbild: ads
von Adele SchützProfil

Bei der Ortsbesichtigung war entschieden worden, dass die Kirchenverwaltung die Maßnahme noch einmal intern bespricht und das Ergebnis der Verwaltung vorlegt. Mittlerweile erstellte das Bauamt für zwei Varianten eine Kostenermittlung anhand von vorliegenden Angeboten bzw. Preisanfragen.

Variante 1 sieht die Einfahrt von Süden und eine Einfriedung per Betonmauer mit Gesamtkosten inklusive Pflastererneuerung von rund 29 400 Euro vor. Variante 2 geht ebenfalls von einer Betonmauer, allerdings mit Zufahrt von Westen aus - inklusive Pflastersanierung liegt sie bei 28 500 Euro. CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzende Elisabeth Kraus sprach sich für die erste Möglichkeit samt Einfriedung mit Beton aus. CWU-Chef Josef Werner schlug vor, die Mehrkosten für eine von der Kirchenverwaltung ins Spiel gebrachte Granitmauer durch Eigenleistung der Dorfgemeinschaft zu decken. FW-Fraktionsvorsitzender Manfred Schlosser wollte aber in jedem Fall den Kostenrahmen der Variante 1 eingehalten wissen.

Nach kurzer Diskussion beschloss das Gremium mit 14 zu 2 Stimmen die Erneuerung der Mauer am städtischen Friedhof in Holzhammer nach dieser ersten Variante. Einstimmig sprach es sich für die Einfriedung in Betonbauweise aus. Sollte durch Eigenleistung der Kirchenverwaltung/Dorfgemeinschaft oder anderweitig der Kostenrahmen nicht überschritten werden, so kann die Einfriedung, wie gewünscht, auch in Granit gemacht werden, befand das Gremium. Im Haushalt 2014 seien keine Mittel für die Erneuerung der Mauer veranschlagt. Die Deckungslücke solle durch entsprechende Umbuchungen im Etat geschlossen werden.

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