12.08.2014 - 00:00 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Stadtrat stimmt Plänen des Heimat- und Volkstumsvereins zum Umbau der Buchberghütte zu Freilichtbühne unter Dach und Fach

Im zweiten Anlauf genehmigte der Stadtrat die Sanierung und Erweiterung der Buchberghütte mit Überdachung der Freilichtbühne. Der Heimat- und Volkstumsverein Ehenbachtaler wartete das Buchbergfest ab, um tags darauf mit den Baumaßnahmen zu beginnen. Die Hütte ist bis zum Abschluss der Arbeiten geschlossen. Bild: ads
von Adele SchützProfil

Der Heimat- und Volkstumsverein Ehenbachtaler darf die Freilichtbühne bei der Buchberghütte überdachen. Nachdem der Stadtrat, der gemäß Erbbaurechtsvertrag der Maßnahme zustimmen muss, den ersten Antrag noch mehrheitlich verworfen hatte, ging die neu ausgearbeitete Skizze mit Grundriss- und Seitenansichten durch.

Vorausgegangen war ein Gespräch, zu dem der Verein die Mitglieder des Stadtrates eingeladen hatte. Auf dieser Basis wurde ein neuer Entwurf ausgearbeitet, den Vorsitzender Peter Meier nun eingegeben hatte. Der Stadtrat stimmte der Baumaßnahme zur Sanierung und Erweiterung der Buchberghütte mit Überdachung der Freilichtbühne geschlossen zu. Ausdrücklich wurde darauf hingewiesen, dass damit kein Anspruch auf eine finanziellen Förderung der Baumaßnahme durch die Stadt verbunden sei. Die Kommune sei jedoch bereit, sich in angemessener Weise an den Baukosten zu beteiligen. Hierfür ist ein gesonderter Zuschussantrag mit detaillierter Kostenaufstellung und Finanzierungsplan einzureichen.

In der Sitzung ging es auch um die Änderung der Gebührensatzung für die städtische Kindertageseinrichtung St. Vitus, da dort ab Beginn des neuen Kindergartenjahrs auch Mädchen und Buben unter drei Jahren betreut werden. Die bisher in der Satzung aufgeführten Gebühren für diese Kinder beziehen sich auf die Kinderkrippe - Beiträge, die für die Betreuung von Zwei- bis Dreijährigen im Kindergarten zu hoch wären. Dennoch bedürfen diese Kinder eines erhöhten Betreuungs- und Pflegeaufwands. Das Personal in der Tagesstätte musste deshalb um eine Berufspraktikantin aufgestockt werden. Außerdem müssen diese sehr jungen Kinder bezüglich der in der Betriebserlaubnis festgelegten Maximalbelegung doppelt gezählt werden. Die Verwaltung empfahl, die Elternbeiträge für unter Dreijährige auf 150 Prozent der Beiträge für Regelkinder festzusetzen. Der Kindergarten St. Maria, der in kirchlicher Trägerschaft steht, hat die Elternbeiträge auf diese Art gestaffelt, die Beiträge für Regelkinder sind in beiden Kindergärten ohnehin identisch. Das Gremium genehmigte die Satzungsänderung für die Kindertageseinrichtung St. Vitus einstimmig.

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