15.01.2016 - 02:00 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl klagt: Waldwege oft nicht mehr nutzbar In miserablem Zustand

"Zum Betreten mancher Waldwege sind immer wieder nicht nur Wander-, sondern Gummistiefel notwendig", bedauerte Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl (SPD). Schon im Juli hatte er sich deswegen an Landwirtschaftsminister Helmut Brunner gewandt. Dessen Antwort: "Wanderwege sind in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen, damit diese für Erholungssuchende wieder benutzbar sind."

Die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion machten sich zusammen mit Landtagsabgeordnetem Reinhold Strobl (links) vor Ort ein Bild vom schlechten Zustand der Wege. Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

Jetzt aber stellte Strobl am Zwerchberg fest, dass ein Waldweg "in einen ganz neuen Zustand versetzt wurde". Diesmal habe man sich ganz etwas Besonderes einfallen lassen: Kaolinsand, der bei Nässe schmierig und nur noch mit Gummistiefeln begehbar ist und der bei Trockenheit als Sandpiste für Radfahrer unbenutzbar wird. An diesem Weg findet man auch ein Schild des Landkreises mit dem Titel "Wandern im Amberg-Sulzbacher Land - Kohlbühlweg". Bis auf weiteres ist laut Strobl Wanderern abzuraten, die vom Forst über das Gipfelkreuz nach Kohlberg gehen wollen.

Etwas anderes hat sich die Jagdgenossenschaft einfallen lassen. Bisher stellte die Verbindung vom Bürgerwald zum Ortsteil Brödlesfurt eine schöne Möglichkeit für einen Spaziergang dar. "Zur Abschreckung wurden jetzt grobe Schottersteine aufgeschüttet", stellte Strobl fest. Der Weg sei mit normalen Schuhen und auch für Radfahrer nicht mehr benutzbar. Stellvertretender Bürgermeister Uwe Bergmann forderte die Stadt auf, darauf zu achten, dass sich der Wegeunterhalt an den Bedürfnissen der Bürger orientiert. Schließlich steuere die Stadt 30 Prozent zum Wegebau der Jagdgenossen bei.

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