25.02.2018 - 15:36 Uhr
Schnaittenbach

Schnaittenbacher Schüler freuen sich auf neue Anlage "Ordentlicher Sport möglich"

Laufen, springen, spielen - das alles im Freien und auf einer neuen Anlage. Die Schüler der Grund- und Mittelschule dürfen sich auf ein neues Fitnessgefühl einstellen. Denn der Stadtrat hat nach beinahe jahrelangen Beratungen grünes Licht für eine Sportanlage bei der Schule gegeben.

Auf diesem Areal wird in Zukunft gesprintet, gesprungen und sich ausgetobt: Der Schnaittenbacher Stadtrat gibt grünes Licht für die Investitionen einer Sportanlage neben der Schule. Bild: e
von Klaus HöglProfil

Nach "Auf die Plätze" heißt es nun, wenn Genehmigungsverfahren und Prüfung der Fördermöglichkeiten durch sind: "Fertig, los!" Schnaittenbachs Bürgermeister Josef Reindl (CSU), das Bauamt mit Birgitta Siegert und Klaus Kittler, sowie sein Gremium rechnen damit, dass noch heuer, tunlichst im September, ein Allwetter-Spielplatz in der Größe von 20 Mal 28 Metern, eine Laufbahn von 75 Metern Länge und eine Weitsprunganlage benutzt werden können. Die Anlage soll südlich des Ehenbaches entstehen und in das Areal der Schule mit einbezogen werden. Für die Investitionen hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht gegeben.

Landschaftsarchitekt Siegfried Lösch aus Amberg hat dem Plenum die Planung der Sportanlage vorgestellt. Dabei handelt es sich sozusagen um eine "kleine Lösung", die aber auch mit rund 190 000 Euro, inbegriffen diverse Bodenarbeiten, Umzäunung oder Erdarbeiten, zu Buche schlägt. Gleichwohl: Sie wird dem Bedarf der Schule gerecht. Das attestierte auch die neben Elternvertreter bei der Sitzung anwesende Schulleiterin Michaela Bergmann: "Wir freuen uns über diese Planung. Wird finden, die Anlage wird unserer Bedürfnissen gerecht."

Der stellvertretende Bürgermeister Uwe Bergmann (SPD) sprach von einer "bedarfsausreichenden Anlage", deren Vorteil auch darin bestehe, "dass auf dem Schulgelände alles kompakt zusammen ist". Elisabeth Kraus (CSU) fand "den Plan gelungen", plädierte für einen Zaun und sah darin eine "ideale Möglichkeit für einen ordentlichen Schulsport".

Markus Eichermüller (CSU) sah seine Vorstellung der "kleinen Lösung" als umgesetzt und ausreichend an, nun gelte es, dass die Verwaltung eruieren, "ob auch hierfür Fördermöglichkeiten" in Anspruch genommen werden könnten. Georg Dobmeier (SPD) wies ebenfalls auf eine mögliche Förderung hin.

Was den Lärmschutz für die Anwohner betreffe, solle jetzt schon "in der heutigen Sitzung alle erforderlichen Beschlüsse fallen, um nicht wieder Zeit zu verlieren".

Aus der Sitzung

Einer Erhöhung der Einwohnerumlage an die AOVE ab dem Haushaltsjahr 2018 von 2,50 Euro auf 3,60 Euro pro Person hat der Stadtrat zugestimmt. Als Gründe wurden steigende Personal- und Betriebskosten, die geänderten Rahmenbedingungen bei der Förderung der Umsetzungsbegleitung durch das Amt für Ländliche Entwicklung und die Bildung von Rücklagen zum langfristigen Erhalt der AOVE ins Feld geführt.

Das Gremium hat der Firma Haustechnik Dorner den Auftrag erteilt, für die Angebotssumme von 31 822,69 Euro brutto die Sanierung des Sanitärbereichs der Doppelsporthalle an der Grund- und Mittelschule zu übernehmen.

Welche Stromart will die Stadt? Schnaittenbach hat sich bereits 2015 an der Bündelausschreibung der Kubus GmbH in Kooperation mit dem Bayerischen Gemeindetag beteiligt. Jetzt ging es um die Lieferjahre 2020 bis 2022. Will die Gemeinde Normalstrom oder Ökostrom? Wobei beim Ökostrom mit Mehrkosten zu rechnen ist. Die Verwaltung wird die Abnahmestellen im geforderten Datenformat aktualisieren, abgenommen werden soll Normalstrom, wobei der Ökostromanteil je nach Stromlieferant unterschiedlich ist. (e)

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