Schnaittenbacher SPD fordert baldigen Ausbau des Radwegs nach Holzhammer
Radler hoffen auf Lückenschluss

Die Situation an der Trasse begutachten vor Ort (von links): Gerald Dagner, Juso-Kreisvorsitzender Lukas Stollner, Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl, Matthias Kick, Rudolf Bergmann und stellvertretender Bürgermeister Uwe Bergmann (rechts). Bild: hfz
Politik
Schnaittenbach
31.12.2016
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Der Bau eines durchgehenden Radwegs von Wernberg-Köblitz über Schnaittenbach nach Amberg schreitet voran. Die Trasse von der Bundesstraße 14 nach Holzhammer steht vor der Vollendung.

Damit, so freute sich Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl, könne man in Zukunft auf einem gut ausgebauten Radweg von Holzhammer nach Wernberg-Köblitz fahren. Er machte sich mit einigen Schnaittenbacher SPD-Stadträten und Juso-Kreisvorsitzendem Lukas Stollner ein Bild vom Baufortschritt.

Strobl dankte in diesem Zusammenhang dem Staatlichen Bauamt für die Unterstützung und Umsetzung der Maßnahme. Jetzt müsse es darum gehen, den Lückenschluss zwischen Holzhammer und Schnaittenbach zu erreichen und auch einen durchgehenden Radweg von Hirschau nach Amberg zu bekommen.

Vielfältig genutzt

Bisher waren die Kaolinstädte Hirschau und Schnaittenbach weder von Amberg noch von Wernberg-Köblitz her auf fahrradtauglichen Wegen erreichbar, stellte der SPD-Landtagsabgeordnete fest. Radwege seien heute nicht nur wichtig für den Nahtourismus, waren sich die Teilnehmer an diesem Ortstermin einig, sondern würden immer mehr auch für die Fahrt zum Arbeitsplatz genutzt. Festzustellen sei, dass auf dem Radweg nach Wernberg-Köblitz schon jetzt nicht nur Radler, sondern auch Fußgänger und Sportler unterwegs seien.

Wichtig wäre nun, den Radweg-Lückenschluss zwischen der Waldbrücke bei Schnaittenbach und Holzhammer auf der Trasse der bestehenden Gemeindeverbindungsstraße in Angriff zu nehmen, stellte Stadtrat Rudolf Bergmann fest. Die Stadt bekomme für den Unterhalt von Gemeindeverbindungsstraßen jährlich 1100 Euro pro Kilometer, also auch für die Straße nach Holzhammer. Dieses Summe sollte jährlich für diesen Weg auch wirklich eingesetzt werden. Geht es nach dem aktuellen Programm des Staatlichen Bauamts, werde der Ausbau dieses Teilstücks entlang der Gemeindeverbindungsstraße realistisch betrachtet sicher noch eine Weile auf sich warten lassen. Die Stadtverwaltung müsse hierzu noch einige Grunderwerbsverhandlungen und -arrondierungen bearbeiten. "Die Grundstücksbesitzer sind hier sehr kooperativ", erklärte Strobl.

Grobschotter ein Ärgernis

Bis dahin sollte die Stadt diese Gemeindeverbindungsstraße unterhalten. Ein großes Ärgernis für die Radfahrer ist laut Gerald Dagner der jetzige Grobschotter. Eine Verbesserung wäre "keine Klientel-Maßnahme, sondern ein echter Beitrag zu einer fahrradfreundlichen Stadt", meinte stellvertretender Bürgermeister Uwe Bergmann dazu. Viele Radfahrer brächten diesen Missstand gegenüber den Mandatsträgern immer wieder zum Ausdruck, sagte Matthias Kick.

Wie Reinhold Strobl unterstrich, müsse es jetzt darum gehen, den Lückenschluss von Hirschau nach Amberg anzugehen. Das Staatliche Bauamt habe seine Unterstützung zugesagt. Nun sei es wichtig, dass der Landkreis den Radweg an der Kreisstraße AS 30 bei Immenstetten baue. Für die betroffenen Gemeinden sei eine solche Trasse eine Chance, eröffne sie doch für die Familien den Besuch vieler Freizeiteinrichtungen sowohl in den Kaolinstädten als auch in Amberg. Den Ausbau voranzutreiben, sei eine gemeinsame Aufgabe aller Betroffenen.
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