09.07.2017 - 12:36 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Behindertenbuchbergfest erfreut sich großen Zuspruchs Im Zeichen des Regenbogens

Vor 33 Jahren ist das Behindertenbuchbergfest von Josef und Marianne Hartmann aus der Taufe gehoben geworden. Es will Benachteiligte an der idyllischen Buchberghütte schöne Stunden bereiten. Ein Gottesdienst mit Pfarrer Josef Irlbacher und Pfarrer Jirci Barhon aus Pilsen sowie ein Rahmenprogramm prägten dieses Jahr das Fest.

Unter dem Zeichen des Regenbogens feierte Pfarrer Josef Irlbacher einen beeindruckenden Gottesdienst beim Behindertenbuchbergfest. Bilder: ads (5)
von Adele SchützProfil

Die Veranstaltung entwickelte sich im Laufe der Jahre zum großen Fest der Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Handicap. Am frühen Sonntagnachmittag trudelten auch heuer die zahlreichen Gäste an der Buchberghütte ein. Nach der leiblichen Stärkung feierte Pfarrer Josef Irlbacher mit seinem Mitbruder aus Pilsen Jirci Barhon einen Waldgottesdienst. Irlbacher hatte den Gottesdienst unter das Zeichen des Regenbogens gestellt. Er machte klar, dass Menschen mit und ohne Handicap in Ausnahmesituationen oft erleben würden, dass es im Leben durcheinander gehe und sie verunsichert wären.

Daher stellte der Geistliche die Fragen: "Geht es überhaupt in solchen Situationen weiter? Wie geht es weiter? Steht dieser Gott in diesem Schicksalsschlag überhaupt zu mir?"

Gottes Hilfe

Am Beispiel des Noah zeigte Pfarrer Irlbacher, dass der Mensch auch in ausweglosen Situationen Gottes Hilfe erfahre. "Der Regenbogen ist ein Zeichen für den ewigen Bund zwischen Gott und den Menschen", sagte Irlbacher. Nach der Predigt verteilte er zur Erinnerung an die Anwesenden Armbänder in den Regenbogenfarben.

Den Waldgottesdienst gestaltete der C(h)or mit Herz unter der Leitung von Ulrike Straub. Danach bereicherte Bärbel Grützner mit dem Text "Schenken macht glücklich" das Fest. Sie sagte, dass die AsF-Frauen allen Anwesenden mit dem Nachmittag ein Geschenk machen.

Wichtiger Beitrag

"Das Begegnungsfest leistet einen wichtigen Beitrag für eine inklusive Gesellschaft", stellte der stellvertretende Bürgermeister Uwe Bergmann fest. Er erklärte, dass der Erlös wieder den Behindertengruppen zugute kommt. Auch heuer hat es mit dem Regionalstellenleiter Günther Lange ein Vertreter vom Zentrum Bayern Familie und Soziales Region Oberpfalz geschafft, dem Fest einen Besuch abzustatten. Er betonte, dass sich sein Amt stark mache, Menschen mit Handicap zu ihrem Recht zu verhelfen. "Das ist gerade in der Oberpfalz mit einem Behindertenanteil von 50 Prozent wichtig." Nach den Worten unterhielt die AG Tanz der Grund- und Hauptschule die Gäste mit Tänzen zu flotter Musik.

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