11.01.2018 - 16:26 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Feuerwehr Schnaittenbach ehrt bei Kameradschaftsabend Mitglieder Dienst nicht ganz ungefährlich

Den gesellschaftlichen Auftakt ins Vereinsjahr bildet bei der Feuerwehr Schnaittenbach der Kameradschaftsabend. Er ist auch der passende Rahmen für Ehrungen sowie die Verleihung von Leistungsabzeichen und Lehrgangszeugnissen.

Einige Aktive erhalten Auszeichnungen für langjährige Dienstzeit (von links): Bürgermeister Josef Reindl, Vorsitzender Konrad Bierner, Christian Haubner (25 Jahre), 2. Kommandant Karl Hottner, Gerhard Kindzorra (40 Jahre), Peter Pichl (45 Jahre), Sebastian Kindzorra und Kathrin Nagler (10 Jahre), Kreisbrandrat Fredi Weiß, Kreisbrandmeister Marco Weiß, Kreisbrandinspektor Martin Schmidt und 2. Vorsitzender Daniel Künzel.
von Autor WFWProfil

Vorsitzender Konrad Bierner blickte in seinem Grußwort auf das vergangene Jahr zurück und rief die gesellschaftlichen und heimatkulturellen Höhepunkte in Erinnerung.

Bürgermeister Josef Reindl hob das enorme ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr hervor, "das nur durch die massive Inanspruchnahme von Freizeit bewältigt werden kann". Das von den Aktiven bei vielen Übungen und Unterrichten erworbene Fachwissen könne im Notfall aber nur sinnvoll eingesetzt werden, wenn die Kommune auch das erforderliche technische Gerät zur Verfügung stelle. Die Stadt Schnaittenbach werde auch weiterhin ihrer Pflichtaufgabe nachkommen, versprach er.

Der Stadtrat habe mit einem Grundsatzbeschluss der Beschaffung eines neuen Wagens als Ersatz für das 30 Jahre alte Tanklöschfahrzeug zugestimmt. "Das 2011 entworfene Fahrzeugkonzept wird umgesetzt und modernste und zeitgemäße Technik angeschafft", sagte er. Dass die Feuerwehr immer da sei, wenn sie gebraucht werde, habe sich erst kürzlich wieder bei einigen Einsätzen, etwa dem Schulbusunfall bei Demenricht, eindrucksvoll gezeigt. Stadtpfarrer Josef Irlbacher zollte den Aktiven allerhöchsten Respekt für die Leistungen, die sie sowohl bei Einsätzen als auch bei den Berührungspunkten zwischen Kirche und Feuerwehr erbringen. Damit würden sie dem Wahlspruch "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" gerecht.

Kreisbrandinspektor Martin Schmidt dankte den Aktiven für die Teilnahme an Übungen und Einsätzen, bei denen es auch zu nicht ganz ungefährlichen Situationen kommen könne. Dank galt der Stadt für die Ausstattung der Wehren im Gemeindegebiet. Der Kreisbrandinspektor betonte, dass der ehrenamtliche Dienst der Feuerwehren durch staatliche Institutionen nie und nimmer zu leisten und zu bezahlen wäre.

An das gemeinsame Abendessen schlossen sich Ehrungen verdienter Mitglieder und Aktiver sowie die Vergabe zahlreicher Leistungsabzeichen und Lehrgangszeugnisse an. Im gesellschaftlichen Teil des Abends fanden die Lose für eine Tombola mit schönen Sachpreisen guten Absatz. Eine von Emil Dölschner vorbereitete Fotopräsentation rief die gesellschaftlichen und kameradschaftlichen Höhepunkte, aber auch den Feuerwehrdienst in Erinnerung.

Ehrungen

Langjährige Mitgliedschaft

70 Jahre: Adolf Färber

65 Jahre: Matthias Götz, Johann Biller und Georg Bauer

60 Jahre: Georg Weich und Josef Dobmeier

25 Jahre: Werner Schulze, Christian Haubner, Markus Krügelstein, Erich Graf, Reinhold Strobl, Rudolf Möschl und Franz Mann

Langjährige Aktive

45 Jahre: Peter Pichl

40 Jahre: Gerhard Kindzorra

25 Jahre: Christian Haubner

20 Jahre: Daniel Künzel

10 Jahre: Katrin Nagler, Sebastian Kindzorra und Lucas Reindl

Jugendfeuerwehr

Teilnahme am Bundeswettkampf, an der Prüfung für die Bayerischen Jugendspange und am Wissenstest: Anna-Maria Haas, Annabell Kiener, Sophie Perlinger, Katharina Weiß, Alexander Gerner, Jonas Bauer, David Ambrosic, Stefan Birner, Simon Burmann, Pascal Rackwitz, Franziska Weiß, Stefan Weiß, Marcel Kropp Noah Hausmann, Christian Birner, Katharina Stock und Lisa Kausler (wfw)

Das 2011 entworfene Fahrzeugkonzept wird umgesetzt und modernste und zeitgemäße Technik angeschafft.Bürgermeister Josef Reindl

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