Grundschule Schnaittenbach geht auf Theaterfahrt
Bei Hänsel und Gretel daheim

Spannend gestaltete sich der Museumsbesuch für die Schnaittenbacher. Dort nahmen sie auch an einem afrikanischen Masken-Workshop teil.
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Schnaittenbach
04.01.2017
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Nach ihrer großen Theaterfahrt nach München waren sich die Kinder der Arbeitsgemeinschaften von Schultheater, Chor und Orffgruppe der Schnaittenbacher Grundschule einig: "Da hätten wir was versäumt, wenn wir nicht mitgefahren wären."

(ads) Die Kleinen waren bereits im September freudig überrascht worden, als Lehrerin Sandra Schmidl ihnen mitgeteilt hatte, dass zum Jahresende eine Fahrt zur Bayerischen Staatsoper nach München für die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaften angeboten würde.

Voller Erfolg

In der Landeshauptstadt standen dann nicht nur der Besuch der Kinderoper "Hänsel und Gretel" an, sondern auch der des Museums der fünf Kontinente inklusive afrikanischem Workshop. Kinder und Lehrerinnen waren von den Erlebnissen in München überwältigt. So wurde die Theaterfahrt zum vollen Erfolg.

Großes Erstaunen

Lange hatten sich die Grundschüler in Geduld üben müssen, ehe am Ausflugstag für die fast 50 Kinder frühes Aufstehen angesagt war. Schließlich brachen sie mit den Lehrerinnen Sandra Schmidl, Koordinatorin der musikalischen Grundschule Schnaittenbach, Sabine Weiß und Dorothea Fuchs Richtung Süden auf.

Groß dann das Erstaunen, als die Schnaittenbacher in München eintrafen und dort das riesige klassizistische Gebäude des Nationaltheaters betraten. Die Delegation wurde in der Eingangshalle bereits erwartet und zu den Sitzplätzen im Saal geleitet. Die Schüler waren fasziniert von der drittgrößten Opernbühne der Welt. Die Nachwuchsmusiker aus der Gruppe zeigten besonderes Interesse am Orchestergraben und den Musikern dort bei ihrer Arbeit.

"Kommt uns das nicht bekannt vor?", lautete die Frage der Besucher, als die Märchenoper "Hänsel und Gretel" begann. Und so war es auch, schließlich hatten die Oberpfälzer Teile des Stücks in einer eigenen Version im Frühjahr 2016 an ihrer Schule mit ihren Lehrerinnen selbst aufgeführt. Kein Wunder, dass die Schnaittenbacher zu den aufmerksamsten Gästen gehörten.

"Echt super"

Nachmittags stand eine Führung im Museum der fünf Kontinente mit afrikanischem Masken-Workshop oder Stabpuppen-Anfertigung gemäß der Tradition Myanmars auf dem Programm. Das treffendste Resümee des Tages lieferten zwei Buben auf dem Heimweg: "Da hätten wir was versäumt, wenn wir nicht mitgefahren wären", war sich der eine sicher. "Echt super war die Band im Orchestergraben, die hätten sich da unten nicht zu verstecken brauchen", meinte der andere. Der Elternbeirat hat die Fahrt finanziell unterstützt.
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