03.04.2018 - 20:00 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Kemnather Siedler müssten dafür Beitrag anheben Für Jubilare Urkunde gestrichen

Ehrungen

27 Mitglieder sind laut Vorsitzender Birgit Schmidbauer bereits 40 und mehr Jahre bei der Siedlergemeinschaft Kemnath. Gemäß einem Vorstandsbeschluss verzichtete man auf eine Ehrung mit Urkunde und Abzeichen, denn der Dachverband trägt die Kosten dafür nicht. Für den Verein wäre dann eine Erhöhung der Vereinsbeiträge unumgänglich. Daher bestand die Ehrung allein darin, dass alle langjährigen Mitglieder namentlich aufgerufen wurden: Johann Baldauf, Alois Bierner, Bruno Escherl, Alfons Götz, Betty Grill, Rudolf Grill, Karl Groher, Franz Hehenberger, Konrad Kräuter, Josef Kumeth, Xaver Lang, Franz Lankes, Ignaz Luber, Karl Reng, Rudolf Reng, Karl Walter, Resi Weidner, Karl-Heinz Ketzer, Leonhard Schmidt, Barbara Obermeier, Erna-Theresia Niebauer, Willi Reng, Barbara Weidner, Michael Ott, Werner Reng und Johann Kumeth . (seb)

Kemnath. Die Siedlergemeinschaft Kemnath am Buchberg besteht seit über 40 Jahren und hat heute 113 Mitglieder. 27 von ihnen sind bereits 40 Jahre und mehr dabei und wurden nun geehrt. In der Jahreshauptversammlung fanden auch Vorstandswahlen statt, bei denen die bisherige Mannschaft komplett bestätigt wurde.

Die Siedlergemeinschaft Kemnath ehrt treue Mitglieder (von links): Christian Troup, Dietmar Reng, Vorsitzende Birgit Schmidbauer, Wolfgang Reif, Resi Hermann, Franz Schwendner, Gerlinde Meier, Hubert Grill. Bild: seb
von Autor SEBProfil

In ihrer Rückschau erinnerte Vorsitzende Birgit Schmidbauer an die wichtigsten Aktivitäten des Vereins. Verschiedene Gerätschaften mussten instand gesetzt werden, zwei neue Pavillons wurden angeschafft, die jedermann ausleihen kann. Auch eine Unterschriftenliste für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge wurde ausgelegt.

Den Adventsmarkt am Buchberg gestaltete der Verein mit einem Verkaufsstand, und auch wurde Heizöl in gemeinsamer Aktion geordert. Schmidbauer wies darauf hin, dass man in den Filialen eines Baumarkts in Amberg, Sulzbach-Rosenberg, Weiden und Schwandorf bei Vorlage des Siedlerausweises zehn Prozent Preisnachlass erhält.

Eine gute Nachricht hatte Schmidbauer am Schluss parat: Am Dienstag, 1. Mai, gibt es wieder ein Siedlerfest. Diese Veranstaltung sei die größte Einnahmequelle des Vereins, denn von den 20 Euro Mitgliedsbeitrag müssten rund 80 Prozent an den Dachverband abgegeben werden, rechnete Kassier Christan Troup vor. Dennoch habe der Siedlerbund eine gesunde finanzielle Basis, lautete das Fazit seines Finanzberichts.

Auf Anfrage gab Bürgermeister Josef Reindl einige Erläuterungen zu den aktuellen Themen wie der Abschaffung und Rückerstattung der Straßenausbaubeiträge. Da noch nichts in trockenen Tüchern sei, gab er auch keine Zahlen und Daten bekannt. Reindl stellte die Situation beim schnellen Internet im Bereich der Gemeinde dar und verlor ein paar Worte über den Flächenfraß in Ballungszentren.

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