Schnaittenbacher pilgern zum Mariahilfberg
Wallfahrer tragen Sorgen, Nöte und Anliegen hin zur Gottesmutter

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Schnaittenbach
10.07.2017
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Seit Jahrzehnten pflegen die Gläubigen aus der Pfarrei St. Vitus sowie aus Holzhammer und Neuersdorf die Fußwallfahrt zum Mariahilfberg nach Amberg. Herrliches Wetter war den rund 150 Pilgern beschert, die sich, ihre Sorgen, Nöte und Anliegen, aber auch ihrem Dank im Gepäck, zur Gottesmutter aufmachten. Um 4 Uhr ging es unter Glockenläuten und mit dem Wallfahrersegen durch Pfarrer Josef Irlbacher vom dem Kirchplatz in Schnaittenbach über Weiher, Pursruck, Aschach und Raigering zum Mariahilfberg. Rast machten die Teilnehmer in Aschach. Die Altpfadfinder gingen mit dem Kreuz voran. Martin Nagler und Stefan Reindl als Pilgerführer sprachen gemeinsam mit Pfarrer Irlbacher die Gebeten vor und stimmten Marienlieder an. Für jene Wallfahrer, die nach aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht mehr zu Fuß gehen konnten, setzte die Pfarrei einen Bus ein, in dem aber auch jüngere Pilger Platz nahmen. Die Betagteren erinnern sich an die Glanzzeit der Wallfahrt vor rund zehn Jahren mit über 200 Teilnehmern. Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang des Pilgereifers freute man sich diesmal über Nachwuchs. Die Wallfahrermesse am Freialtar auf dem Berg, die die Schnaittenbacher mit Pilgergruppen aus Sulzbach-Rosenberg und Poppenricht feierten, umrahmten musikalisch die Familie Gericke von den Blechernen Sait'n und der Landfrauenchor unter Leitung von Hans Albrecht aus Schnaittenbach. In seiner Predigt ging Irlbacher auf den Unterschied zwischen erprobtem, innigem Glauben aus der Tiefe des Herzens und einem angelernten Glauben ein, der einzig mit frommen Floskeln zum Ausdruck gebracht werde. Nach der geistigen Stärkung freuten sich die Pilger auf die wohlverdiente Brotzeit mit Bratwürsten und Bier. Bild: ads

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