05.04.2018 - 20:00 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Zwei Jugendgruppen Starker Feuerwehr-Nachwuchs

Kemnath am Buchberg. Der Jahresrück von Jonas Graf, erst 21 Jahre alt und schon ein Jahr Vorsitzender der Feuerwehr Kemnath am Buchberg, und die Bilanz von Kommandant Thomas Hackenberg standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung. Zwei verdiente Feuerwehr-Mitglieder wurden in der Versammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Überreichung der Urkunden findet während des Kameradschaftsabends im Herbst statt.

von Autor SEBProfil

Der 258 Mitglieder starke Verein habe an sämtlichen kirchlichen und weltlichen Festen der Dorfgemeinschaft teilgenommen und wie jedes Jahr das Vatertagsfest am Gerätehaus, den Kameradschaftsabend und ein Kaffeekränzchen vornehmlich für die Frauen der Feuerwehrmänner organisiert, berichtete der Vorsitzende. Er bezeichnete einen Tagesausflug zum Jubiläum der Feuerwehr Altendettelsau als Höhepunkt des Vereinsjahres. Selbstverständlich erwähnte er auch die Routineaktivitäten wie Geburtstagsbesuche, Teilnahme an Festzügen und die Sitzungen des Vereinsausschusses. Sein Dank galt zum Schluss all seinen Mitarbeitern.

Wie eigentlich für jede aktive Wehr wünschenswert, erlebten die Kemnather Aktiven ein relativ ruhiges Vereinsjahr, was dem Rückblick von Kommandant Thomas Hackenberg zu entnehmen war. Vier kleinere Brandeinsätze, zwei Technische Hilfeleistungen sowie fünf andere Tätigkeiten meist Verkehrssicherungen standen auf seinem Zettel. Über 250 Einsatz- und rund 300 Übungsstunden hätten sich über das Jahr verteilt, zählte der Kommandant auf und nannte noch zwei Alarmübungen und zwei Fahrsicherheitstrainingseinheiten. Laut Hackenberg wurde mit diversen Anschaffungen die Ausrüstung der Wehr ergänzt. Abschließend lobte er die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Schnaittenbach.

Dank der guten Arbeit von Jugendwart Michael Hummel hat die Feuerwehr Kemnath kein Nachwuchsproblem. 26 Jugendliche werden in zwei Gruppen geschult, so dass die Truppmannausbildung in diesem Jahr abgeschlossen werden kann. Auch ein Wissenstest stand auf dem Programm, den die Jugendlichen mit Bravour bestanden.

Johannisfeuer und ein Zeltlager seien keine spezifischen Tätigkeiten der Feuerwehrjugend, förderten aber die Motivation. Sowohl Kreisbrandinspektor Martin Schmid wie auch Bürgermeister Sepp Reindl lobten die alltägliche Einsatzbereitschaft der Wehrmänner und die hervorragende Jugendarbeit.

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