10.09.2015 - 00:00 Uhr
SchönseeOberpfalz

Blasmusik in Vollendung

Das vorletzte Kurkonzert am Sonntag mit der Blaskapelle Stadlern, das witterungsbedingt in die Aula der Volksschule verlegt wurde, hat seine Bezeichnung vollinhaltlich erfüllt. Es gab Bayerisch-Böhmische Blasmusik in Vollendung.

Bei der beliebten Polka-Melodie "Böhmischer Traum" erhoben sich die Interpreten der Blaskapelle Stadlern unter Leitung von Franz Riedl (Fünfter von rechts), dem Komponisten des "Stadlerner Marsch", von ihren Sitzen. Als Conférencier fungierte Franz Liebl (Vierter von links). Bild: gl
von Autor GLProfil

Diese wurde von den Musikern der Blaskapelle Stadlern unter Leitung von Franz Riedl geradezu zelebriert und von Franz Liebl vorgestellt. Die Schulaula als Ausweichquartier war aufgrund der dortigen Akustik kein Nachteil.

Leider nutzten nicht allzu viele Zuhörer, darunter Bürgermeisterin Birgit Höcherl als Stammgast, das hervorragende Angebot der Stadt für die Musikfreunde und Gäste. Melodien wie die "Gartenpolka" und der Walzer "Grubenpferde" offenbarten schon zum Auftakt die Musikrichtung der bewährten und beliebten Kapelle mit heimischen Musikern.

Auch die "Südböhmische Polka" und der Walzer "Abendstern" gingen in Richtung des unvergessenen Ernst Mosch. Dies war auch bei der "Amsel-Polka", der "Morgenblüten-Polka", dem Walzer "Böhmischer Wind" sowie der "Chodounska-Polka" von Josef Poncar der Fall. Mit der Polka "Böhmischer Traum" von Franz Gälle wurde eine Melodie vorgestellt, die weltweit Begeisterung auslöst. Ebenso auch beim Kurkonzert, wo sie als Zugabe gefordert wurde. Nicht weniger begeisterte der vom Kapellmeister Franz Riedl komponierte "Stadlerner Marsch". Das Finale umfasste den "Deutschmeister-Regimentsmarsch" und den vielversprechenden Ernst-Mosch-Song "Bis bald auf Wiedersehn". Das letzte Kurkonzert der Saison gestaltet am Sonntag die leistungsstarke Blaskapelle Weiding von 11 bis 12 Uhr auf der Seebühne und bei schlechter Witterung in der Aula der Volksschule.

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