Kommunen tragen Löwenanteil der Betriebskosten
Gerüst für Krippe

Lokales
Schönsee
19.04.2013
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Für die nächsten 25 Jahre steht das finanzielle Gerüst für einen Kindergarten mit Kinderkrippe. Ein neuer Vertrag zwischen den beteiligten Kommunen der Verwaltungsgemeinschaft Schönsee und der Kirchenstiftung als Träger sieht vor, dass die Kommunen 80 Prozent des Personal- und Betriebskostendefizits übernehmen. Die entsprechende Regelung war Thema in der jüngsten Stadtratssitzung.

Schnell befürwortet waren Vorschläge für Schöffen. Für die Strafkammern wurden Hubert Reimer (Schönsee) und Gerhard Ebnet (Laub) gemeldet und für die Jugendschöffengerichte Marianne Hanamann (Schönsee) und Josef Fleißer (Gaisthal).

Einig war sich das Gremium über den Abschluss einer Gebäude- und Inhaltsversicherung für die Kläranlage als neues und zusätzliches Objekt, wie von Klärwärter Johann Pfistermeister und Josef Fleißer empfohlen. Über den Wartungsvertrag für Teile der Kläranlagen Schönsee und Gaisthal (3290 Euro für zwei Jahre) wird nach Anregung von drittem Bürgermeister Josef Höcherl zunächst eine Stellungnahme des beratenden Ingenieurbüro Pledl eingeholt. Es folgte die Beratung über eine Betriebskosten-Vereinbarung zwischen der Stadt Schönsee und der Kirchenstiftung. Letzterer gehört der Grund, auf dem die Kinderkrippe für die Kommunen der Verwaltungsgemeinschaft stehen soll. Geschäftsleiter Josef Spachtholz verwies auf einen im Jahre 2004 geschlossenen Vertrag mit einer Laufzeit von 30 Jahren für den bestehenden Kindergarten der Kirchenstiftung.
Nun hatte der Träger einen neuen Vertrag für das Gesamtkonzept der Kindertagesstätte mit einer Laufzeit von 25 Jahren (beginnend am 1. Mai) vorgelegt. Darin ist festgelegt, dass die Kommunen 80 Prozent des Personal- und Betriebskostendefizits tragen. Im siebenköpfigen Kindergartenausschuss ist laut Bürgermeisterin Birgit Höcherl die Mitwirkung der Stadt garantiert.

Zufrieden stellte Höcherl fest, dass es für die Organisation und Betreuung der Besucher beim Klöppel-Kongress hervorragende Kritiken gab. Nach einem Hinweis von Stadtrat Siegfried Hammerer auf gefährliche Bäume und Bewuchs im Bereich des Kurparks kündigte die Bürgermeisterin eine Überprüfung durch Fachleute an. Stadtrat Josef Irlbacher erkundigte sich nach Plänen für die bestehenden Tennisplätze und das Vereinsheim. Dazu gebe es bereits Überlegungen, so der aktuelle Stand. Als recht zeitaufwendig habe sich der Erörterungstermin zum Ausbau der Staatsstraße 2159 erwiesen.
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