01.09.2014 - 00:00 Uhr
SchönseeOberpfalz

Mitglieder der "Freudianer" starten mit wertvollen BMW-Oldtimern am CeBB zur Oberpfalz-Tour Chrom und Stolz blitzen auf

15 wertvolle BMW-Oldtimer der Baujahre 1938/1939 veredelten den Platz vor dem Centrum Bavaria Bohemia (CeBB), als sich am Freitag die Teilnehmer des jährlichen "Freudianer-Treffens" am Beginn ihrer Wochenendtour durch die Oberpfalz trafen. Der BMW-Liebhaber und Eggenfelder Unternehmer Andi Freudenberger hat einen Kreis von BMW-Oldtimer-Liebhabern aus Deutschland, Holland und Österreich um sich geschart, der sich jedes Jahr in einer anderen schönen Region in Deutschland zu einer Ausfahrt trifft.

Die Mitglieder der "Freudianer" versammelten sich vor dem CeBB zum Gruppenfoto. Bilder: eib (2)
von Hans EibauerProfil

Hans Eibauer, Leiter des CeBB, begrüßte die Gäste, erläuterte die Projektarbeit des CeBB und führte durch das Haus. Praktikantin Patricie kümmerte sich um Kaffee und Kuchen und erweiterte im Gespräch ihren Wortschatz mit Fachausdrücken rund ums Auto. Trotz des regnerischen Wetters ließen sich Oldtimerfreunde aus der Umgebung und bis aus Schwandorf die Chance nicht entgehen, unter die Motorhaube eines der zwei- und viersitzigen Schmuckstücke zu schauen.

Die größte Aufmerksamkeit der Zaungäste galt drei zweisitzigen offenen Roadsters, deren Wert wohl in sechsstellige Höhen reicht. Der Stolz der Besitzer blitzte auf, als sie über die Geschichte ihrer Fahrzeuge erzählten und ihre Hände fast liebevoll über die gepflegten Chromteile und geschwungenen Kotflügel glitten.

Dass so ein Oldtimer nicht gleich anspringt, gehört zu den amüsanten Nebenerscheinungen eines solchen Treffens. Kurzerhand schoben Freudianer und Gäste den betagten BMW vom Parkplatz auf die Straße. Mit gehörigem Schwung und eingelegten Gang sprang der Zweisitzer sofort an. Die Ausfahrt war gerettet. Hans Eibauer bedankte sich bei Michael Fehr, der die Wochenendtour mit seiner Frau im Detail vorbereitete und bei den "Freudianern", die bei ihrem Besuch im CeBB in Schönsee etwas von der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und dem Programm der Kulturhauptstadt Pilsen im nächsten Jahr mitbekamen. Beim Abschied hörte es zu regnen auf. Alle freuten sich auf eine trockene Fahrt entlang der Grenze bis nach Weiden.

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