Rat und Einsatz des VdK bei der Bevölkerung gefragt - Lebensleistung stärker anerkennen
Deutlicher Zulauf im Sozialverband

Der neu formierte Vorstand des VdK-Ortsverbandes setzt auf Vorsitzenden Willibald Nesner (links), hier mit seinem Vorgänger Alfred Drachsler (Mitte) sowie Kreisgeschäftsführer Wolfgang Hermann und Bürgermeisterin Birgit Höcherl (im Hintergrund, von rechts). Bild: gl
Lokales
Schönsee
29.04.2013
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Beim VdK-Ortsverband gab es bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag im Gasthof Haberl einen Wechsel an der Spitze des Vorstands. Der bisherige Vorsitzende Alfred Drachsler wurde von seinem Stellvertreter Willibald Nesner abgelöst. Kreisgeschäftsführer Wolfgang Hermann informierte den 179 Mitglieder starken Verband über die aktuelle Situation im sozialen Bereich.

Die Versammelten gedachten der verstorbenen Mitglieder Franziska Hirn, Manfred Wurmstein, Johann Kottermair, Erwin Leibl und Rudolf Baron. Nach neun Neuaufnahmen, fünf Sterbefällen, fünf Austritten und einem Wegzug kann der Ortsverband nun auf 179 Mitglieder zählen. Eine Fahrt nach Salzburg, die Haussammlung "Helft Wunden heilen" und eine Adventfeier gehörten zu den Aktionen des VdK.

Der Offenlegung der Finanzen folgten lobende Worte von Bürgermeisterin Birgit Höcherl für den Einsatz des Vorstandsgremiums im Dienst der Mitglieder. Kreisgeschäftsführer Wolfgang Hermann berichtete, dass der VdK seinen Mitgliederstand von 128 im Jahre 1996 um 51 auf 179 gesteigert habe. Im Kreisverband habe man in diesem Zeitraum 4002 Mitglieder hinzugewonnen. Bei 10 216 Mitgliedern vertrete man damit einen Anteil von 7,21 Prozent der Bevölkerung. Das bestätige die Bedeutung der Arbeit des Sozialverbandes.

Auch landesweit mache sich die Zufriedenheit mit der Sozialrechtsberatung des Verbandes bemerkbar. Ehrenamtliches Engagement und ein umfassendes Angebot für die Mitglieder aus allen Bereichen gingen hier Hand in Hand. Leider, so Hermann, nehme die Armut der über 65-Jährigen in Bayern im Bundesvergleich eine Spitzenstellung ein. Dies sollte nicht nur vom VdK, sondern auch von der Politik wahr- und ernstgenommen werden, forderte der Kreisgeschäftsführer. Der Lebensleistung und den Kindererziehungszeiten müssten auch in der Rente mehr Bedeutung zukommen.

Auch auf den Slogan "Pflege geht jeden an" des Verbandes ging der Sozialexperte ein. Letztlich verstehe sich der VdK als wichtige Interessenvertretung nicht nur für Rentner sondern auch für hilfsbedürftige Arbeitnehmer, chronisch Kranke, Pflegebedürftige und deren Angehörigen. Es gelte, gemeinsam für soziale Gerechtigkeit zu kämpfen.
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