Sitzweil für die Helfer als Lohn für gemeinsames Engagement beim Kongress
Kompliment für "Klöppelnixen"

In der zu einem Sitzweil-Lokal umfunktionierten Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses bedankte sich Bürgermeisterin Birgit Höcherl (stehend) bei den Helfern aus den Vereinen für den Einsatz beim Klöppelkongress. Besonders lobte sie die Mitglieder des Klöppelkreises und Maria Rettinger (vorne, links) von der Tourist-Information. Bild: gl
Lokales
Schönsee
04.05.2013
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Die Herausforderung war groß, aber die Arbeit hat sich gelohnt. Diese Bilanz zog Bürgermeisterin Birgit Höcherl aus dem 31. Kongress des Deutschen Klöppelverbandes in Schönsee. Bei einer Sitzweil, zu der alle mithelfenden Vereine und Organisationen eingeladen waren, rekapitulierte sie die Veranstaltung im April.

Bei dem Termin in der Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses zitierte Höcherl die E-Mail einer Besucherin aus der Schweiz. Die Dame hatte besonders die Dekorationen mit Klöppelkunstwerken in den Auslagen der Geschäfte und öffentlichen Gebäude bewundert: Bei ihren bisherigen 18 Klöppelkongress-Besuchen habe sie so etwas noch nicht erlebt. Auch das Rahmenprogramm wie das Chor- und Orgelkonzert in der Kirche habe die Besucherin "einfach genial" gefunden, alles sei perfekt gewesen. Die Bürgermeisterin schloss auch aus den vielen weiteren Lobesbekundungen, dass man dies, selbst vom Klöppelverband, in einer so kleinen Stadt nicht erwartet hatte.

Die Garanten dafür seien die vielen Helfer aus den Vereinen gewesen, die sich spontan für Ordnungs- und Betreuungsdienste zur Verfügung gestellt hatten, allen voran die Damen vom Klöppelkreis Schönsee-Stadlern-Tiefenbach unter Frieda Roith. Sie waren auch für die vielen Fensterdekorationen verantwortlich. Eine besondere Leistung bei den Vorbereitungen und der Abwicklungen habe aber Marie Rettinger, die Leiterin der Tourist-Information erbracht. Sie stand laut Höcherl bei der Organisation "etwa zwei Jahre in vorderster Front". Für sie und die Klöppeldamen, die von einer Besucherin auch als "Klöppelnixen" bezeichnet wurden, gab es aufrichtigen Beifall von den Anwesenden.

Bei der Sitzweil, die als Abschlussfeier gedacht war, sorgten die jungen Hinterlandmusikanten für die passende Klangkulisse. Bei entsprechender Bewirtung wurden noch viele Erfahrungen und Erlebnisse mit den Kongressbesuchern ausgetauscht.
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