Fürsprecher bei Handicaps

VdK-Ortsvorsitzender Willibald Nesner, Bürgermeisterin Birgit Höcherl (von links) und Engelbert Ehbauer vom Kreisverband (rechts) ehrten treue Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft im VdK. Bild: mmj
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Schönsee
23.12.2016
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Als starker Verband engagiert sich der VdK für seine Mitglieder. Ohne viele "Helfer im Stillen" wären die Herausforderungen auf sozialer Ebene aber nicht zu stemmen, das wissen auch die Funktionäre an der Spitze.

20 000 Mitglieder im Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands (VdK) engagieren sich bayernweit in diesem Sozialverband. Für Engelbert Ehbauer, Vorstandsmitglied im Kreisverband, war die Jahresabschlussfeier beim Ortsverband Schönsee willkommener Anlass, auch dort für die ehrenamtliche Arbeit zu danken.

Vorsitzender Willibald Nesner verlas die Namen der seit Dezember vergangenen Jahres verstorbenen Mitglieder Alfred Drachsler, Walter Weniger, Inge Pillmayer, Heinrich Grüner, Johann Gräbner und Josef Braun, denen die Anwesenden still gedachten. Nesner erwähnte in seinem Rückblick zwei Sitzungen des Ortsvorstands und die Besuche bei VdK-Angehörigen an besonderen Geburtstagen. Diese seien immer Anlass, die Verbindung zum Sozialverband besonders zu würdigen. Mit aktuell 206 Personen halte sich die Mitgliederzahl im Schönseer Bereich konstant.

Betreuung im Fokus

Im Ausblick auf das kommende Jahr nannte der Vorsitzende eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Seniorenkreis zum Thema "Betreuung und Vorsorgevollmacht" im März. Die Jahreshauptversammlung ist für April geplant. Informationen gibt es weiterhin im Schaukasten, außerhalb der monatlichen Sprechtage können die Mitglieder bei speziellen Fragen auch Termine mit dem Kreisverband abstimmen. Wichtig sei es beim Besuch von Sprechtagen, immer aktuelle Unterlagen und Bescheide mitzubringen.

Bürgermeisterin Birgit Höcherl betonte, wie wichtig dieser Sozialverband ist, dessen Beratungsangebot für alle Mitglieder einen Vorteil bringe. Sie appellierte an die Anwesenden, diese Form der Betreuung auch weiterhin anzunehmen. Der Ortsvorsitzende nahm die Veranstaltung zum Anlass, Mitgliedern für 10- und 25-jährige Treue zum VdK zu danken. Willibald Nesner überreichte zusammen mit Höcherl und Ehbauer Treuenadeln in Silber, Urkunden und einen Blumenstock.

Für Ehbauer geschehen die vielen guten Taten des Verbandes nicht als medienwirksame Ereignisse. Die Hauptarbeit werde im Stillen von vielen Mitgliedern geleistet. Ohne diese Helfer würde es kein so reges Verbandsleben geben, zeigte er sich überzeugt. Ihr Engagement sorge für ein soziales Miteinander. Politische Entscheidungen hätten sehr oft für Menschen mit Krankheit, Behinderung oder Pflegebedürftigkeit unmittelbare Konsequenzen. Gerade für diese setze sich der VdK besonders ein. Der Referent freue sich über jeden Erfolg, der für benachteiligte Personen auf der sozialpolitischen Bühne erreicht werden kann.

Großes Risiko

Das Armutsrisiko sei beim Ausscheiden aus dem Berufsleben wegen gesundheitlicher Gründe enorm hoch, gab Ehbauer zu bedenken. Der VdK sei als kompetenter Gesprächspartner auf Landes- und Bundesebene gefragt, seine Glaubwürdigkeit großer Teil des Erfolges. Oberste Priorität habe der Einsatz für soziale Gerechtigkeit. Mit Aktionen bleibe der Sozialverband VdK als engagierter Fürsprecher für Menschen mit Benachteiligung seiner Tradition treu.

Nach dem offiziellen Teil gab es eine besinnliche Stunde zur Vorweihnachtszeit. Musik und Geschichten, vorgetragen von Erika Forster und Erika Hammerer, standen dabei auf dem Programm. Passend dazu wurden Glühwein, Stollen und Plätzchen serviert.

EhrungenFür 10 Jahre Mitgliedschaft im VdK wurden geehrt: Johann Bauer, Johann Bayer, Richard Kornprobst, Johann Margraf, Melitta Nennstiel, Johann Pfistermeister, Heidi Schöfl, Josef Sperl. Für 25 Jahre wurden ausgezeichnet: Alfred Bayer und Georg Hauer junior. (mmj)
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