Generalversammlung bei der Feuerwehr Schönsee
Das 150-Jährige im Visier

Schirmherr Josef Irlbacher (links) und Ehrenschirmherr Siegfried Hammerer sollen beim Gründungsfest vom 25. bis 29. Mai für ideales Wetter sorgen. Bei der Generalversammlung dankten sie für die ehrenvolle Aufgabe und sprachen sich lobend über das Engagement der Feuerwehr aus. Bild: mmj
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Schönsee
10.01.2017
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Von der Einsatzfreudigkeit der Mitglieder berichteten Feuerwehr-Vorsitzender Xaver Bayer, Kommandant Hubert Flöttl und Jugendwart Tobias Süß. Aus gutem Grund sind sie alle in den kommenden Monaten noch mehr gefordert.

Zu Beginn der Generalversammlung gedachten die Mitglieder den verstorbenen Kameraden Walter Weniger und Josef Forster. Detailliert gab Xaver Bayer einen Bericht über das vergangene Vereinsjahr. Dieser zeuge vom großen Engagement der Mitglieder, die bei den verschiedensten Terminen mit ihrem Dabeisein das Miteinander untermauerten.

Zahlreiche Termine

In den ersten Wochen 2016 stand der Besuch verschiedenster Faschingsveranstaltungen in der Umgebung an, der eigene Feuerwehrball und der Kinderfasching waren wieder Besuchermagnet. Unterwegs war man beim Florianstag in Niedermurach, beim Heimatfest in Winklarn oder dem Oldtimertreffen in Gartenried. Eine Selbstverständlichkeit war der Besuch von Feierlichkeiten der Feuerwehren, dabei führte der Weg bis nach Schwarzenfeld, Burglengenfeld und in den Nachbarlandkreis Cham.

Bei Veranstaltungen in der Stadtgemeinde und im Schönseer Land war die Wehr immer vertreten, ob beim Jubiläum der Dorfkirche in Dietersdorf, dem Gründungsfest der Kolpingfamilie, der Einweihung des Schützenheims oder beim Bubble-Turnier in Weiding. Das Aufstellen des Maibaums, die Teilnahme am Fronleichnamsfest und am Volkstrauertag hat Tradition. Im Advent wurde bei einem Gottesdienst der verstorbenen Mitglieder gedacht. Selbstverständlich, dass Vereinsangehörigen zu besonderen Geburtstagen persönlich gratuliert wurde.

Höhepunkte waren das Schirmherren- und Patenbitten für das 150-jährige Gründungsfest. Dabei gaben Josef Irlbacher als Schirmherr und Siegfried Hammerer als Ehrenschirmherr ihre Zusagen. Die Feuerwehren aus Stadlern und Dietersdorf stehen als Patenverein bzw. Ehrenpatenverein zur Seite. Von der Arbeit der Jugendfeuerwehr gab deren Leiter Tobias Süß Informationen an die Versammlungsteilnehmer (Bericht folgt).

Für die Feuerwehrsenioren berichtete Siegfried Hammerer überwiegend von Betriebsbesichtigungen, die bis nach Wackersdorf und Weiden führten. In einer ausführlichen Dokumentation, gestaltet von Schriftführerin Ina Weinfurtner, lagen den Anwesenden in Wort und Bild die Berichte über das Vereinsgeschehen 2016 vor.

Dank und Respekt

Zweiter Bürgermeister Josef Irlbacher sprach der Wehr den Respekt und Dank der Stadt für das große Engagement als Verein und Hilfsorganisation aus. Die Kommune habe für die technische Ausrüstung gesorgt, die Wehr könne weiter mit der Unterstützung der Stadt rechnen. Er freue sich darüber, dass die Aktiven durch ihre umfassende Ausbildung mit der vorhandenen Technik erfolgreiche Hilfe gewährleisten. Gerne habe er die Schirmherrschaft zum Gründungsfest übernommen.

Ehrenkreisbrandrat Siegfried Hammerer erinnerte, dass die Feuerwehr zu einer der ältesten im Landkreis zähle. Er dankte dem Festausschuss für die bisher geleistete Arbeit. Mit dem gezeigten Engagement aller Mitglieder freue er sich auf das Jubiläum, wozu er auch mit Freude die Ehrenschirmherrschaft übernommen habe.

Im Ausblick auf die nächsten Termine erwähnte der Vorsitzende besonders den Feuerwehrball und den Kinderfasching. Einladungen liegen der Wehr zu verschiedensten Veranstaltungen vor, die wieder mit Abordnungen besucht werden. Xaver Bayer dankte allen, ob Mitgliedern, Privatpersonen, der Geschäftswelt und der Kommune, für die Unterstützung.

Einsätze und ÜbungenKommandant Hubert Flöttl ließ die Einsätze des vergangenen Jahres Revue passieren. 41 Mal wurde die Feuerwehr alarmiert, 650 Stunden waren die Aktiven dabei unterwegs. Gefordert war die Wehr bei zwei Drittel der Alarmierungen zu technischen Hilfeleistungen. Flöttl berichtete unter anderem von der Beseitigung von Ölspuren, Hilfe bei Wasserschäden, Einsätzen bei Verkehrsunfällen oder der Unterstützung bei Personenrettung. Zur Unterstützung bei Brandfällen wurde die Stützpunktwehr auch nach Oberviechtach, Eslarn und Waidhaus gerufen. Der Kommandant hob die Bereitschaft der Aktiven an der Teilnahme bei 37 Übungen, an Fortbildungsmaßnahmen und der Leistungsprüfung "Technische Hilfe" hervor. Insgesamt waren für Übungen und Einsätze 1 900 Stunden aufgezeichnet, 8 200 Kilometer wurden mit den Fahrzeugen zurückgelegt. (mmj)
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