02.03.2017 - 20:00 Uhr
SchönseeOberpfalz

STE feiert ihre Betriebsjubilare: Im Kampf gegen die Sucht

Seit 1999 gibt es eine Nachsorgeeinrichtung für Suchtkranke in Schönsee. Für die therapeutische Zielsetzung, die Resozialisierung, sind zahlreiche Mitarbeiter notwendig. Etliche Betriebsjubilare erhielten nun eine Urkunde überreicht.

Bei einer Feierstunde wurde langjährige Mitarbeiter der Sozialtherapeutischen Einrichtung geehrt. Unter ihnen befindet sich auch die Leiterin Ingeburg Hirschleb (links). Bild: mmj
von Ludwig HöcherlProfil

Zu einer Feierstunde hatte die "Sozialtherapeutische Einrichtung - STE Lindau" langjährige Betriebsangehörige eingeladen. Dabei wurde ihnen für ihre engagierte Mitarbeit gedankt.

Adäquate Betreuung

Die Nachsorgeeinrichtung für Suchtkranke, welche seit 1999 in Schönsee angesiedelt ist, betreut aktuell 36 suchtkranke, komorbide Menschen. 28 davon wohnen im Haupthaus, dem ehemaligen Hotel Drechselberg, und weitere acht in der Außenwohngruppe im früheren "Haus Buchenberg". Die Resozialisierung des genannten Personenkreises ist die primäre therapeutische Zielsetzung. Die dazu erforderliche, adäquate Betreuung leisten mittlerweile 25 Mitarbeiter mit entsprechender Qualifikation. Aus den Reihen der Mitarbeiter wurden nun 13 Jubilare für langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt. Ingeburg Hirschleb, welche die Einrichtung seit Anbeginn leitet, dankte den Jubilaren für ihre treue und engagierte Mitarbeit.

Alle zeichneten sich in den vergangenen Jahren in stetiger Loyalität bei ihrer Arbeit im Kampf gegen die Suchtprobleme der Klienten aus. Der Suchtbereich fordere jeden Einzelnen. Die psychische Belastung dürfe dabei nicht unterschätzt werden.

Umso erfreulicher sei es, so die Heimleiterin, dass so viele Jubilare trotz der oftmals sehr schwierigen Arbeit auf eine langjährige Betriebszugehörigkeit zurückblicken können. Ingeburg Hirschleb hoffe, dass diese noch viele Jahre der Einrichtung erhalten bleiben. Zu dem Personenkreis, für den die Heimleitung den Jubiläumsabend arrangierte, gehörten Ingeburg Hirschleb (tätig seit 1998), Kerstin Clauß (seit 1999), Martina Schröpfer (2012), Maria Kleber (2005), Melitta Vogl (2005), Markus Zach (2008), Anna Maton (2001), Regina Ebnet (2011), Alexander Ettl (2010), Ottilie Zach (1999), Blagica Fuchs (1999) sowie auch Carolin Schmid (2012).

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