02.03.2018 - 20:00 Uhr
Schönsee

Verabschiedung mit Brotzeit vom Stadtrat Hans Posset gibt Richtung vor

Führungswechsel bei der Grenzland-Blaskapelle: Martin Dietl, seit 2012 Vorsitzender, stellt sein Amt bei der Generalversammlung zur Verfügung. Gesundheitliche Gründe veranlassen den Treffelsteiner, Abstand von der Musik zu nehmen. Für den neugewählten Vorsitzenden Hans Posset und alle Musiker ist es eine Selbstverständlichkeit, Dietl für sein langjähriges Engagement gebührend zu danken.

Das Engagement des scheidenden Vorsitzenden Martin Dietl (rechts) würdigte dessen Nachfolger Hans Posset.
von Ludwig HöcherlProfil

-Dietersdorf. Posset begrüßte an diesem Abend auch Bürgermeisterin Birgit Höcherl und einige Stadträte in der Runde, deren Anwesenheit bei den Musikanten einen anderen Anlass hatte.

Martin Dietl, so Posset in seiner Laudatio für den bisherigen Vorsitzenden, war als Allroundtalent in der Blaskapelle für alles brauchbar. Am Schlagzeug, als Sänger oder Moderator war Dietl fast 30 Jahre, darunter auch viele Jahre in der Vorstandschaft, bei dem Klangkörper aktiv. Zwar schmerze sein Ausscheiden, aber die Gesundheit habe einfach Vorrang. Mit einem Präsent dankte Posset Martin Dietl unter dem Beifall aller Anwesenden für sein Jahrzehnte langes Engagement bei der Grenzland-Blaskapelle.

Dankesworte gab es vom Blaskapellen-Ehrenvorstand Hans Ring für Hans Posset, der sich zur Übernahme des Amtes als Vorsitzender bereiterklärte. Er wünsche sich, dass die in der Vergangenheit gezeigte Aktivität aller Musikanten auch in Zukunft erhalten bleibt. Bürgermeisterin Birgit Höcherl nahm das Beisammensein zum Anlass, dem scheidenden Vorsitzenden ebenfalls für sein musikalisches Wirken zu danken. Mit ihm, sowie mit allen Musikanten, gab es bei verschiedensten Anlässen eine beispielhafte Zusammenarbeit.

Mit einem Augenzwinkern kam Hans Posset auf das Kommen der Bürgermeisterin und der Stadträte zu sprechen. Der Hype um die "Cold-Water-Grill-Challenge", der seit Monaten durch die sozialen Netzwerke schwappt, habe auch vor den Musikanten keinen Halt gemacht. Sie nahmen die Nominierung durch ihre Musikfreunde aus Dieterskirchen an und forderten wiederum die Mitglieder des Stadtrats zum Mitmachen auf. "Wir waren uns ziemlich sicher, dass dieses Gremium nicht mitmacht", gestand der Blaskapellen-Vorsitzende und ergänzte, dass die deshalb fällige Brotzeit den Musikanten auch zehn Mal lieber sei.

Und da war es dann selbstverständlich, dass die Bürgermeisterin reichlich Essen mitbrachte, für das sich alle mit Applaus und gutem Appetit bedankten.

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