06.03.2018 - 20:10 Uhr
Schönsee

Weltgebetstag: Gebete, Lieder und Bewirtung mit Spezialitäten aus Surinam Ingwerbier zum Salzfleisch

"Gottes Schöpfung ist sehr gut". Das war das Thema des Weltgebetstages am 2. März, vorbereitet von Frauen aus Surinam. So war auch die Schöpfungsgeschichte Kernthema des Wortgottesdienstes in der Pfarrkirche Schönsee umrahmt mit Liedern, die bereits im Vorfeld von Elisabeth Bücherl-Beer mit einigen Frauen eingeübt worden waren.

Nach dem Gottesdienst fanden sich die Teilnehmer am Weltgebetstag zum gemütlichen Beisammensein ein. Bild: exb
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Surinam ist das kleinste Land Südamerikas. Auf einer Fläche weniger als halb so groß wie Deutschland vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. In Surinam, wohin Missionare einst den christlichen Glauben brachten, ist heute fast die Hälfte der Bevölkerung christlich.

Neben der römisch-katholischen Kirche spielt vor allem die Herrnhuter Brudergemeine eine bedeutende Rolle. An der Liturgie zum Weltgebetstag haben Vertreterinnen aus fünf christlichen Konfessionen mitgewirkt. In Gebet und Handeln verbunden mit Surinams Frauen waren am 2. März 2018 hunderttausende Gottesdienstbesucherinnen in ganz Deutschland. Mit Kollekten und Spenden fördert das deutsche Weltgebetstagskomitee das Engagement seiner weltweiten Projektpartnerinnen. Darunter ist auch die Frauenarbeit der Herrnhuter Brüdergemeine in Surinam vertreten. Sie bietet qualifizierte Weiterbildungen für Jugendleiterinnen an, die jungen Frauen in Schwierigkeiten zur Seite stehen. Der Gottesdienst war recht gut besucht und auch der Einladung ins Caritashaus folgten viele. Nach der Begrüßung durch Hannelore Hopfner informierte Ulla Göllner in Wort und Bild über die politische, soziale und kulturelle Situation in Surinam, dessen Flora und Fauna, sowie das Zusammenleben vieler unterschiedlicher Ethnien so besonders sind.

Ein Buffet mit Gerichten aus Surinam, vorbereitet von den Frauen des KDFB-Zweigvereins, lud zum Ausprobieren ein. Auch die Tische waren zum Thema passend dekoriert. Auf der reichhaltigen Speisekarte standen neben Ingwerbier und Avocadocreme auch Hühnercurry, Salzfleisch mit Reis, Eierkuchen und noch mehr Spezialitäten. Die Besucher freuten sich über die ungewöhnlichen Gewürze der Speisen und die ungezwungene Unterhaltung. Als nächste Termine stehen die Abende zum Palmbüschelbinden an: Dienstag 13. und 20. März, 19 Uhr im Caritashaus.

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