Wollkönigin Simone Ostermeier unterwegs
Royales Treffen in der Bundeshauptstadt

Diese "Bayerischen Hoheiten" bezauberten auf der Grünen Woche in Berlin: Milchkönigin Sonja Wagner (von rechts), Wollkönigin Simone Ostermeier, Honigprinzessin Doris Grünbauer, Honigkönigin Katharina Eder, Zwiebelkönigin Elisabeth Schweiger. Bild: exb
Vermischtes
Schönsee
07.02.2018
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Simone Ostermeier aus dem Schönseer Stadtteil Schwand kommt viel herum. Mit Krone, Schärpe und Zepter reiste sie kürzlich nach München und Berlin. "Das waren aufregende Termine", berichtet die bayerische Wollkönigin auf Nachfrage des "Neuen Tages".

Zum traditionellen Neujahrsempfang hatte Ministerpräsident Horst Seehofer die Repräsentanten des öffentlichen Lebens und ehrenamtlich Tätige in die Münchner Residenz gebeten. Simone Ostermeier machte sich mit dem Vorsitzenden der Wollerzeugergemeinschaft Bayern, Martin Brickel, auf den Weg in die Landeshauptstadt. Zu Beginn des Empfangs wandte sich der Ministerpräsident im Kaisersaal mit einer Begrüßungsansprache an seine Gäste. Im Anschluss traf Horst Seehofer mit seiner Frau Karin in den Sälen der Residenz mit den Teilnehmern aus allen Regionen Bayerns zusammen.

"Da kommt schon ein komisches Gefühl auf, wenn man Personen trifft, die man sonst nur aus der Zeitung kennt oder im Fernsehen sieht", sagt die 19-Jährige, als sie wieder daheim im Schwandner Wohnzimmer sitzt. "Aber alle waren recht gesprächig und beim Essen war es sehr unterhaltsam." Der nächste Termin war die Grüne Woche in Berlin. Diese gilt als eine internationale Ausstellung für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau.

Drei Tage war Simone Ostermeier im Januar als Repräsentantin der Bayerischen Wollerzeuger-Gemeinschaft in der Bundeshauptstadt. "Dort ging es ganz schön rund", erinnert sie sich. Nach Berlin begleitet haben sie Mama Margit und Schwester Julia, denn auf der Reise war viel Gepäck notwendig. "Und auf Schärpe, Zepter und Krone muss man ja besonders aufpassen", sagt sie mit einem Augenzwinkern. Messebesichtigung, Staatsempfang in der Bayernhalle, unter anderem mit Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, oder Meinungsaustausch am Stand der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände - wie im Flug vergingen die Tage auf der Grünen Woche.

Beim Gang durch die Hallen musste sie immer wieder für ein Foto mit Kindern anhalten, für die besonders ihre Krone ein Blickfang war. "Zum Glück hatte ich auch genügend Autogrammkarten dabei", meint sie lächelnd. Die Zeit beim gemeinsamen Frühstück mit den anderen Produktköniginnen, von A wie "Apfelkönigin" bis Z wie "Zwiebelkönigin", war für die jungen Damen fast zu kurz, um Erfahrungen über ihr Ehrenamt auszutauschen. Viel Aufmerksamkeit gab es für die 150 royalen Würdenträger aus Deutschland und Südtirol beim Einzug in die Messehalle. Auf der Bühne wurde nicht nur jedes Produkt, für das sie werben, vorgestellt, sondern auch jede Königin persönlich.

Inzwischen, erzählt die Wollkönigin, bekommt sie schon viel Fanpost nach Hause. Und der Kontakt zu den anderen Hoheiten ist noch intensiver als vor den Tagen in Berlin.
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