Adventskonzert in der Stadtpfarrkirche
Lieder der Hoffnung

Der Kinderchor und der Kirchenchor der Pfarrei widmeten sich weihnachtlichen Liedern, die auf das nahende Fest einstimmten. Bild: tie
Kultur
Schwandorf
14.12.2016
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Die Jugendblaskapelle der Volkshochschule (links) und das Quartett "Klangvoll" gehörten zu den sechs Ensembles, die das Adventssingen in der Pfarrkirche gestalteten. Bild: rhi

Die Ensembles präsentierten sich bestens vorbereitet. Der "Schwandorfer Advent" brachte in der Stadtpfarrkirche St. Jakob "Lieder und Texte der Hoffnung" eindrucksvoll zu Gehör.

Das neue Format der Traditions-Veranstaltung mit sechs verschiedenen Ensembles lockte zahlreiche Gäste in die Stadtpfarrkirche St. Jakob. Der Kinderchor St. Jakob, acht lebhafte Mädchen und ein etwas ruhigerer Junge, mit Maria Pritzel am Klavier stimmte mit dem Lied "Tragt in die Welt nun ein Licht" von Wolfgang Longardt auf die Veranstaltung ein. Dekan und Stadtpfarrer Hans Amann setzte diese Stimmung fort und wies darauf hin, dass "Hoffnung" den Advent präge.

Tuba-Begleitung

Diesem Thema waren auch die folgenden drei Beiträge verpflichtet. In "Veni Emanuel" war zunächst Bass-Gesang mit Begleitung der Tuba zu hören, dann stellte die gesamte Jugendblaskapelle der Volkshochschule mit vollen Tönen das Kommen des Herrn dar. Schwungvoll dirigierte Anton Lautenschlager. Einen Kontrast dazu bildete der Gesang von Dagmar Spannbauer, die mit Veronika Miller-Wabra an der Harfe einfühlsam "Wachet auf! Ruft uns die Stimme" des Komponisten Franz Tunder gestaltete.

Thematisch und musikalisch ähnlich interpretierte das Quartett "Klangvoll" das Lied "O Heiland reiß die Himmel auf". Die vier Männer machten mit ihrem einfühlsamen a-cappella-Gesang ihrem Künstlernamen alle Ehre. Dekan Amman erläuterte dazu: "Erhebe dein Herz, damit es getröstet werde durch die Botschaft des Advents". Musikalisch erweiterte diese Bitte die Harfenistin Miller-Wabra mit dem "Prière" von Marc Delmas, das sie klangvoll vortrug. Der Kirchenchor St. Jakob setzte mit dem engagiert gesungenen Lied "Vom Flügel eines Engels berührt" von Bernd Stallmann das Programm fort. Auch die Jugendblaskapelle widmete sich diesem Thema, indem sie "Oh, Du mein Trost und süßes Hoffen" mit viel Emphase spielte.

Die wichtige Rolle Marias als Mutter von Jesus tat Dekan Amann kund. Das Quartett "Klangvoll" vertiefte diesen Eindruck mit dem Lied "Maria durch ein Dornwald ging". Von Joseph Haydn stammte "Ein' Magd, ein' Dienerin", das Dagmar Spannbauer und Veronika Miller-Wabra fein darboten. Dann sang der Kirchenchor St. Jakob gefühlvoll das "Ave Maria" von David Hamilton.

Fein abgestimmt

Das "Ave Maria" von Anton Bruckner gestaltete hingegen das Quartett "Klangvoll". Die fein aufeinander abgestimmten vier Männerstimmen hinterließen einen tiefen Eindruck. Hans Amann wies auf die "Liebe Gottes zu uns Menschen" hin, die sich in der Menschwerdung seines Sohnes äußerte. Das brachten auch die weiteren fünf Musikstücke zum Ausdruck. Die "Allemande" von J.S.Bach, die Veronika Miller-Wabra hingebungsvoll spielte, gehörte ebenso dazu wie "Das Licht einer Kerze" von Peter Janssens, das der Kinderchor sang. Noch einmal trat das Quartett "Klangvoll" ins Rampenlicht. Kinderchor und Kirchenchor interpretierten gemeinsam "Die Liebe bist du" von Paul Nutt. Die Blaskapelle trug gedankenvoll "Mentis" von Thiemo Kraas vor.

Nach dem Segen von Dekan Amann fand mit dem von allen gesungenen Lied "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit" eine Veranstaltung ihr Ende, der es gelungen ist, auf die Adventszeit einzustimmen.
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