04.08.2017 - 20:10 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Gastspiel führt sie Anfang 2018 nach Schwandorf - Jetzt bereits Vorverkauf Polt mit Well-Brüdern auf Tour

Gerhard Polt kommt am 26. Januar 2018 zu einem "Bayrischen Abend" mit den drei "Well-Brüdern aus'm Biermoos". So nennt sich jetzt, nach der Auflösung der "Biermösl-Blosn", das neue Trio Christoph, Michael und Karl aus der großen Well-Familie. Altbekannt und doch ganz neu interpretieren sie frech und urbayerisch, im Zusammenspiel der unterschiedlichsten Instrumente, das Geschehen in Bayern.

Gerhard Polt (Zweiter von links) und die Brüder Well gastieren am 26. Januar 2018 in der Oberpfalzhalle in Schwandorf. Bild: exb
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Sie biegen Folklore ins grandios Sarkastische, zerfideln die Gemütlichkeit gekonnt in böse Bissen, steigern sich in den "Gangsta Rap", jodeln und schuhplattlern durch die aktuelle Politik. Der Auftritt beginnt um 20 Uhr in der Oberpfalzhalle. Der Vorverkauf läuft jetzt bereits an den bekannten Stellen. Gerhard Polt sitzt da gewöhnlich wie nebenbei auf der Bühne, gleichsam eine Randgestalt neben dem großen Instrumenten-Aufgebot der Wells. Er bedient mal eine Kuhglocke oder "muht" auch mal. Wenn er aber aufsteht zu einem seiner Monologe, wird die Bühne klein, denn die Kraft wird groß, er entfaltet eine mulmige Kraft.

Karli Well, die Nummer 12 in der Geschwisterfolge, spielt Klarinette, Steirisches Akkordeon, Gitarre, Saxofon, Kontrabass, Blockflöte, Brummtopf und Alphorn. 2012 gründete er mit seinen Brüdern Stofferl und Michael die Well-Brüder aus dem Biermoos und trat im Vergleich zur früheren "Biermösl Blosn" an die Stelle seines älteren Bruders Hans. Michael Well, der 13. Spross der Familie Well, spielt die Tuba, Drehleier, Banjo, Gitarre und Steirisches Akkordeon sowieso, Cello, Bariton, Solo-Brummtopf und Alphorn. Christoph Well, der "Stofferl", wurde als 14. von 15 Kindern der Lehrersfamilie Well in Günzlhofen geboren. Mit 18 wurde er Solo-Trompeter bei den Münchner Philharmonikern. Auf Grund einer Herzoperation gab er diese Stelle mit 21 Jahren auf und erlernte mit einem Stipendium von Maestro S. Celibidache an der Hochschule für Musik in München Harfe. Vom 17. bis 52. Lebensjahr spielte er mit seinen Brüdern Michael und Hans in der "Biermösl Blosn".

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