Gospel-Sound mit "Heavenbound" in der Erlöserkirche
Blues und mehr zum Lutherjahr

Beim Konzertabend "Luther und Musik" in der Erlöserkirche begeisterten die Chöre und Solisten mit Gospel-Gesang. Bilder: Hirsch (2)
Kultur
Schwandorf
18.10.2017
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Zu Zeiten Luthers gab es noch keine Gospels. Dennoch passt die Musik der Gruppe "Heavenbound" zur Botschaft des Reformators. "Friend of God" und "My father's house" sind Songs, die vom Augustiner-Mönch stammen könnten. "Wer ist Martin Luther?" fragen die Autoren Michael Kunze und Dieter Falk in ihrem Pop-Oratorium. Bei der Aufführung in München wirkten auch Sänger der evangelischen Kirchengemeinde Schwandorf mit. Beim Konzert am Samstagabend in der Erlöserkirche setzten die Chorsänger das titelgebende Stück des Oratoriums noch einmal in Szene.

Der Erfolg des Konzertabends war eine Gemeinschaftsleistung der Chorsänger und der Solisten. Allen voran Pfarrer Arne Langbein, der in die Saiten seiner E-Gitarre griff, und den Chor begleitete. Dies taten ferner Pianist Florian Sorgenfrei, die Geigerin Dagmar Merkel und der Saxofonist Jonas Huber. Die Chöre leiteten Thomas Huber (Heavenbound) und Willi Stöhr (Kirchenchor).

Der Reformator, der sich im Gesang und Lautenspiel übte, dichtete und komponierte, hätte an der Veranstaltung sicherlich seine Freude gehabt. Die Zuhörer jedenfalls waren begeistert und spendeten den Akteuren tosenden Applaus. Die Begeisterung drückte sich auch in der Spendenfreudigkeit aus. Der Eintritt war frei, es wurde aber um einen freiwilligen Beitrag gebeten. Am Ende kamen 1130 Euro zusammen.
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