27.03.2018 - 20:00 Uhr
Schwandorf

Konrad-Max-Kunz-Tage: Lesung in der Spitalkirche Geschichten vom "mystischen Schwandorf"

Gabriele Kiesl (Neubäu) und Hubertus Hinse (Regensburg) entführen die Zuhörer in die Welt der finsteren Gesellen und Druden. Eben in die unheimliche Oberpfalz, wie die Autoren ihre Lesung in der Spitalkirche überschreiben. Auch wenn sie ursprünglich nicht aus der Oberpfalz stammen, kennen sie sich gut aus mit den Sagen und Märchen der Gegend.

Kulturamtsleiterin Susanne Lehnfeld (links) hatte Gabriele Kiesl und Hubertus Hinse für eine Autorenlesung über das "mystische Schwandorf" gewinnen können, die der Pianist Philippe Matic-Arnauld mit "dunkler Musik" begleitete. Bild: Hirsch
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Die Lesung über das "mystische Schwandorf" war eine Veranstaltung des Kulturamtes im Rahmen der Konrad-Max-Kunz-Tage. Die Autoren erzählten von mysteriösen Geschichten an der Naab und von den Mühlenrädern, die sich nicht mit Wasser, sondern mit Blut drehen. Den Zuhörern gab Hubertus Hinse deshalb den guten Rat: "Machen Sie auf dem Nachhauseweg einen großen Bogen herum." Die Oberpfalz sei voll von Sagen, Märchen und Legenden, sagt der Regensburger Theaterpädagoge und Schauspieler. Wer kennt sie nicht, die Geschichten von den Riesen und den Zwergen, die die Oberpfalz einst bevölkert haben? Gabriele Kiesl erinnerte an den Ausspruch ihrer Großmutter beim Ableben ihrer beiden Ehemänner: "Der Tod kündigt sich an, er lässt sich nicht austricksen." Schon als kleines Mädchen habe sie im Garten "Elfen und Wichtel" getroffen, erzählt das Mitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller.

Die beiden Künstler haben die Oberpfalz zu ihrer Wahlheimat erkoren und empfinden die Sagen und Legenden als "unerschöpfliche Quelle für spannende Kurzgeschichten und mystische Erzählungen". Gebriele Kiesl und Hubertus Hinse präsentierten die Oberpfalz von ihrer magischen Seite. Mit "dunklen Melodien" passte der Pianist Philippe Matic-Arnauld des Lions seine Musik den Textbeiträgen an.

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