13.04.2018 - 20:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Neues Stück des SADTheaters Western auf der Bühne

Im Mai heißt es wieder "Bühne frei" im Fronberger Sperlstadl. Das "SADTheater" bringt dieses Jahr erstmals einen Western auf die Bühne. Mit der rasanten Komödie "Die Western-Schwestern" von Bernd Kietzke wagt das ambitionierte Ensemble unter der Regie von Christina Fink-Rester sich heuer an ein für die Bühne eher ungewöhnliches Genre.

Das "SADTheater" geht ungewöhnliche Wege. Es bringt im Mai einen Western auf die Bühne. Bild: exb
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Schwnadorf. Und darum geht's: Die resolute Molly McDonalds (Ilona Glück) betreibt zusammen mit ihrer Tochter Milly (Linda Sommer) einen heruntergekommenen Saloon in einem gottverlassenen Kaff im Nirgendwo. Als Mollys Vater, ein berüchtigter Revolverheld, stirbt, hinterlässt er ein Testament, das für allerlei amüsante Verwicklungen sorgt. Sehr gegen ihren Willen muss Molly sich nämlich plötzlich mit einer stillen Teilhaberin, der mondänen Bordell-Besitzerin Lassie Laroque (Margit Berkmann) herumschlagen und die hat mit dem Saloon naturgemäß ganz andere Pläne.

Als Folge des Testaments tauchen allerhand skurrile Typen auf und bringen Leben in die Einöde. Eine ängstliche Revolverheldin (Christina Kostka), der alte Trapper Old Daddle (Dirk Dürholz), eine Animierdame, die keine sein möchte (Julia Wagner), die altjüngferliche Lehrerin Emily Strong (Christina Fink-Rester) und eine geheimnisvolle Nonne (Karin Mager) garantieren für heilloses Chaos in dem geruhsamen Ort, dem der gemütliche Sheriff Slow (Sebastian Wagner) nicht einmal mit Hilfe seines Hilfssheriffs (Andreas Karl) mehr gewachsen ist. Einzig der listige Vollstrecker (Michael Sandner) ist vielleicht in der Lage Licht ins Dunkel zu bringen. Ungeahnte Verwandschaftsverhältnisse, kleine und große Geständnisse und zwerchfellerschütternde Tauschaktionen sorgen dafür, dass dem Zuschauer in schönster Wildwest-Manier die Pointen nur so um die Ohren fliegen. Die "Western-Schwestern" ist eine turbulente, leichtfüßige Parodie auf das Western-Genre, bei der ganz sicher kein Auge trocken bleibt. Die Theaterproduktion ist Bestandteil des Programms der Konrad-Max-Kunz-Tage der Stadt Schwandorf. Premiere ist am Donnerstag, 17. Mai, um 19.30 Uhr im Sperlstadl in Schwandorf-Fronberg. Weitere Vorstellungen gibt es am 18., 19. und 20. Mai, jeweils um 19.30 Uhr.

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