12.03.2018 - 12:54 Uhr
Schwandorf

Veranstaltungsserie beginnt am Sonntag, 18. März, mit Passionskonzert Kunz-Tage ergründen den "Mythos Bayern"

Das Programm der diesjährigen Konrad-Max-Kunz-Tage umfasst zehn Veranstaltungen. Zusammengestellt haben es Kulturamtsleiterin Susanne Lehnfeld und die zweite Vorsitzende der KMK-Fördervereinigung, Christina-Fink Rester. Den Auftakt bildet am Sonntag, 18. März um 17 Uhr das Passionskonzert von Joseph Haydn, das der Oratorienchor und das Orchester "Camerata" unter der Leitung von Wolfang Kraus in der Jakobskirche zu Gehör bringen werden. Das Werk stammt aus dem Jahr 1767, dauert etwa eine Stunde und hat dem Komponisten viel Ruhm eingebracht.

Christina Fink-Rester, OB Andreas Feller und Susanne Lehnfeld (von links) werben für die neunten Konrad-Max-Kunz-Tage. Bild: Hirsch
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Seit Dezember laufen die Proben für die Aufführung auf Hochtouren. Auch die neunte Auflage der Konrad-Max-Kunz-Tage ist geprägt von der Viefalt der Musikrichtungen. Die Organisatoren wollen damit ein möglichst breites Publikum ansprechen. Im "Garten der Lieder" geht es mit der Schwandorfer Sopranistin Dagmar Spannbauer und der Harfen-Spielerin Veronika Miller-Wabra am 14. April um 19.30 Uhr in der Spitalkirche "querbeet durch vier Jahrhunderte".

Bodenständige Volksmusik

Eine ganz andere Musikrichtung steht am 31. Mai im Mittelpunkt. Ab 14 Uhr kommen im KMK-Saal der Oberpfalzhalle die Freunde bodenständiger Volksmusik zur "Feiertagsmusi" zusammen und lassen sich von regionalen Künstlern wie den Kreuzberg-Musikanten unterhalten. Zur Musik darf dann beim "Oldies- but-Goodies-Abend" mit dem Tanzochester "Golden Gate" am 22. Juni um 20 Uhr im Sperl- Stadl auch getanzt werden. Freien Eintritt haben alle Musikfreunde beim "Tanz Open Air" auf dem Pfleghofplatz am 14. Juli um 19 Uhr. Am Mischpult steht DJ Stefan Theuerl.

Auch die Theaterfreunde kommen auf ihre Kosten. Traditionell übernimmt diesen Part das "SADTheater" der Konrad-Max-Kunz-Fördervereinigung mit Regisseurin Christina Fink-Rester. Sie hat mit ihrem Ensemble die turbulente Komödie "Die Western-Schwester" von Bernd Kietzke einstudiert. Premiere ist 17. Mai um 19.30 Uhr im Fronberger Sperlstadel. Weitere Vorstellungen gibt es am 18., 19., und 20. Mai.

Der Freistaat Bayern wird heuer 100 Jahre alt. Diesem Thema widmen sich auch die Konrad-Max-Kunz-Tage mit einem großen Festwochenende. Drei Tage lang, vom 3 . bis 5. August, wird rund um den Blasturm gefeiert. Im Mittelpunkt steht das Schauspiel "Kunz & Konsorten", eine unterhaltsame Collage über die Familie Kunz aus der Feder von Christina Fink-Rester und Stadtarchivar Josef Fischer. Das knapp einstündige Stück wird von Schwandorfer Laienschauspielern gezeigt und im Lauf des Festwochenendes mehrmals vor dem Blasturm aufgeführt.

Krimis in der Spitalkirche

Beim Konzert am 30. September dreht sich nochmal alles um den Mythos "Bayern". Das "Renner Ensemble" aus Regensburg singt zum Jubiläum "100 Jahre Freistaat" ab 17 Uhr in der Schwandorfer Spitalkirche. Im Fokus des Konzerts stehen Stücke, die sich mit Bayern auseinandersetzen. Zu hören gibt es Volkslieder aus verschiedenen Regionen.

Auch die Literatur kommt bei den KMK-Tagen 2018 nicht zu kurz. "Unheimliche Oberpfalz" heißt das Motto des Abends, zu dem die Veranstalter am 22. März um 20 Uhr in die Spitalkirche einladen. Die Autoren Gabriele Kiesl und Hubertus Hinse nehmen ihr Publikum mit auf eine literarische Reise, die von alten Oberpfälzer Sagen direkt zu moderner Mystik führt. Neu im Angebot ist auch die "1. Schwandorfer Krimi-Nacht " am 19. Juli um 19 Uhr im Lesegarten der Stadtbibliothek. Für Spannung sorgen die Krimi-Autoren Dinesh Bauer, Fabian Borkner, Peter Gräfen und Angela Heller-Wolfsteiner. Karten gibt es jeweils im Schwandorfer Tourismusbüro unter der Nummer 09431/45-550.

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