06.09.2014 - 00:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

20 neue Schüler starten "Generalistische Pflegeausbildung" am Krankenhaus St. Barbara Pflegekräfte für alle Lebenslagen

von Redaktion OnetzProfil

Für 20 Schüler begann am 1. September die "Generalistische Pflegeausbildung" an der Berufsfachschule für Krankenpflege des Krankenhauses St. Barbara. Diese moderne Ausbildung fasst die Berufsbilder der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege sowie der Kinderkrankenpflege inhaltlich zusammen.

Besonders die Qualität der Ausbildung sowie der generalistische Ansatz machen die Krankenpflegeschule des Krankenhauses St. Barbara für Bewerber attraktiv. In diesem Schuljahr entschieden sich 17 Frauen und drei Männer im Alter zwischen 16 und 24 Jahren für eine Pflegeausbildung. Die neuen Schüler stammen überwiegend aus Schwandorf und Umgebung, kommen aber auch aus den angrenzenden Landkreisen.

Der Kurs 2014/2017 ist bereits der fünfte Kurs in der "Generalistik". Die dreijährige generalistische Pflegeausbildung setzt den Schwerpunkt auf die Pflege aller Altersgruppen - vom Säugling bis zum betagten Menschen. Diese Ausbildung wird nur an wenigen bayerischen Berufsfachschulen angeboten.

Bis zum regulären Schulbeginn am 15. September schnuppern die Schüler bereits Alltagsluft auf den einzelnen Stationen des Krankenhauses St. Barbara. Dann werden die neuen Schüler auf ihren ersten "richtigen" Praxiseinsatz vorbereitet. Mit insgesamt 2100 Theorie- und 2300 Praxisstunden in den kommenden drei Schuljahren sollen die Auszubildenden ein umfassendes Pflegeverständnis entwickeln. Kooperationen mit den Döpfer-Schulen im Bereich der Altenpflege, mit der Klinik St. Hedwig in Regensburg, dem Bezirksklinikum Regensburg sowie Kooperationen mit ambulanten Pflegeeinrichtungen für die Praxiseinheiten in der Kinderkrankenpflege sorgen für eine umfassende Ausbildung.

Hintergrund für die "Generalistische Pflegeausbildung mit beruflichem Schwerpunkt" ist die internationale Angleichung nach den EU-Richtlinien. In den höheren Anforderungen der zusammenwachsenden Europäischen Union sind Abgrenzungen zwischen Bildungsabschlüssen weitgehend unüblich. Vielmehr werden eine Vergleichbarkeit beruflicher Qualifikationen und deren Gleichwertigkeit angestrebt. Die Schüler sind durch diese sinnvolle Verbindung der drei Berufsinhalte am Ende ihrer Ausbildung sehr flexibel an ihrem zukünftigen Arbeitsplatz. Außerdem sind die Absolventen mit der generalistischen Ausbildung deutlich attraktiver für den europäischen Arbeitsmarkt.

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