Am Berufsbildungszentrum gehen 69 neue Lehrlinge zur überbetrieblichen Ausbildung an den Start
Lernen an modernsten Maschinen

BBZ-Geschäftsführer Michael Mändl (vorne, Vierter von links) begrüßte mit Landrat Thomas Ebeling (vorne, von rechts), Bürgermeisterin Martina Englhardt-Kopf, Oberbürgermeister Andreas Feller und Landtagsabgeordnetem Alexander Flierl (alle CSU) die neuen Lehrlinge. Die Politiker nutzten den ersten Ausbildungstag, um sich über das Berufsbildungszentrum zu informieren. Bild: Hösamer
Lokales
Schwandorf
04.09.2014
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Wer im Berufsbildungszentrum (BBZ) die überbetriebliche Ausbildung genießt, hat beste Chancen auf eine "Zwei" im Abschlusszeugnis. Das ist jedenfalls der langjährige Schnitt, den die bisherigen Auszubildenden vorgelegt haben. Allerdings: Mit "Zurücklehnen" funktioniere das nicht, sagte BBZ-Geschäftsführer Michael Mändl, als er am Montag 69 neue Lehrlinge willkommen hieß und ihren Einsatz einforderte.

Mändl war in prominenter Begleitung: Den ersten Ausbildungstag nutzten Landrat Thomas Ebeling, Oberbürgermeister Andreas Feller, Bürgermeisterin Martina Englhardt-Kopf und Landtagsabgeordneter Alexander Flierl (alle CSU), um sich über das BBZ auf dem ehemaligen Bayernwerksgelände zu informieren.

Mit der Bestnote

Die Hälfte der BBZ-Absolventen haben am Ende ihre Lehre sogar eine "Eins" vor dem Komma im Zeugnis stehen. Marco Balk, William Raab, Thomas Stöckl und Xie Zhuangzhuang legten sogar noch eine Schippe drauf und machten ihre Abschlüsse mit der Bestnote. Sie wurden von Mändl mit Urkunde und einem Geldpreis ausgezeichnet.

Elektro-, Mechatronik- und Metallberufe stehen im BBZ im Mittelpunkt, an modernen Maschinen können die Lehrlinge ihr Können perfektionieren. Die überbetriebliche Ausbildung, so Mändl, biete nicht nur den Auszubildenden den Vorteil einer komplett ausgestatteten Lehrwerkstatt. Die Unternehmen, die ihrer Lehrlinge ans BBZ schicken, können sich im Gegenzug auf Azubis freuen, die ihr Handwerk schon dementsprechend beherrschen. Pro noch unversorgtem Lehrling sind nach Mändls Angaben derzeit im Landkreis noch 6,5 Stellen frei. Junge Leute sind also gesucht.

Aus Sicht der Betriebe eine eher unbefriedigende Situation, denn der Fachkräftemangel ist schon jetzt deutlich spürbar. Das überbetriebliche Ausbildungsangebot des BBZ nutzen insgesamt 276 Auszubildende aus diversen Betrieben und damit mehr als die Hälfte der Auszubildenden im Landkreis. Landrat Ebeling und OB Feller wünschten den neuen Azubis einen guten Start und forderten sie auf, ihre Chancen zu nutzen.
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