04.09.2015 - 00:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

"Best-of" der "Rattle-Gang" "Gang" rockt für das Frauenhaus

Auf ein "Best-of" dürfen sich die Fans der "Rattle-Gang" beim Konzert am 3. Oktober um 20 Uhr im Fronberger Sperlstadl freuen. Die Rockband feiert das 35-jährige Bestehen mit einem Benefiz-Konzert. Die Männer um Chris Radlbeck spielen zugunsten des Frauenhauses.

Karin Frankerl, Edith Poguntke, Chris Radlbeck und Sandra Gierl (von links) werben für das Benefizkonzert der "Rattle-Gang" zugunsten des Frauenhauses am 3. Oktober im Sperlstadl. Bild: rid
von Ingrid Hirsch (RID)Profil

Ausrichter der Benefizveranstaltung ist die "Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen" (AsF). Von den vier Gründungsmitgliedern der "Rattle-Gang" sind Christoph "Chris" Radlbeck, Michael "Mike" Schwarz und Bernhard "Tschaster" Schuster immer noch dabei. Inzwischen ergänzen Markus "Kuse" Küffner und Reinhard "Pfiefer" Ehrenreich die Band. Die fünf Musiker erklärten sich zum wiederholten Mal bereit zu einem Benefiz-Auftritt, diesmal zugunsten des Frauenhauses für die Landkreise Schwandorf, Amberg-Sulzbach und die Stadt Amberg.

Bereits im vergangenen Jahr rockten sie im Felsenkeller, damals für die Schwandorfer Tafel. "Es wird ein Querschnitt der letzten 35 Jahre sein", versprach Chris Radlbeck bei der Ankündigung am Donnerstag in den Räumen der SPD-Geschäftsstelle. Die Auswahl der "Gang" wird spannend werden.

Karten zum Preis von zwölf Euro (ermäßigt zehn) gibt es in der "Bücherwelt" und im Geschäft "Sadlite" am Marktplatz. "Küchenschlacht-Gewinnerin" Sandra Gierl und AsF-Vorsitzende Karin Frankerl wollen die Gäste zur Musik auch kulinarisch verwöhnen. Die gesamten Einnahmen kommen dem Trägerverein des Frauenhauses zugute. Dafür bedankte sich Vorsitzende Edith Poguntke bereits im Voraus. Zur Deckung der Kosten sei der Verein regelmäßig auf Bußgelder und Spenden angewiesen.

Das Frauenhaus sei ein Schutzraum für Frauen und deren Kinder, "die körperliche oder seelische Gewalt erleben müssen", erklärt Edith Poguntke. Misshandelte Frauen könnten dort Distanz gewinnen, sich stabilisieren und "ohne Entscheidungsdruck neu orientieren". Frauenhäuser bewahren ihre Anonymität, die Adressen sind nicht bekannt.

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