Besuch im Fronberger Schloss - 1305 erste urkundliche Erwähnung
Die Geschichte und ein Geist

Baron Hubertus von Breidbach-Bürresheim informierte anschaulich über die Geschichte des Fronberger Schlosses. Bild: kga
Lokales
Schwandorf
02.09.2014
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Im Zuge des ARGE-Ferienprogramms wurde das Fronberger Schloss besichtigt. Baron Hubertus von Breidbach-Bürresheim ging bei der Führung auf die Geschichte des Schlosses ein.

Urkundlich wurde es erstmals im Jahr 1305 erwähnt. Die Familie stammt ursprünglich aus den Rheinland, das Stammschloss steht in Bürresheim, erfuhren die Besucher. Das Anwesen gehörte auch den Landgrafen von Leuchtenberg. Es gab auch einen Andrian von Spiering, der noch heute durch das Gebäude geistere, da er einen Mord sühnen müsse, ließ der Baron wissen.

Die Kinder durften die Glocke des alten Glockenturm läuten, was allen sichtlich Spaß machte. Es wurde auch noch die Schlosskapelle bestaunt, die dem alten Bau der Kreuzbergkirche nachempfunden ist. Die Randolph von Breidbach-Straße ist auch einem Ahnen gewidmet, der im Widerstand gegen Hitler sein Leben im KZ lassen musste.

Der Baron zeigte den Besuchern auch Privaträume und man konnte die lange Ahnentafel bewundern, ebenso eine im Original erhaltene Rüstung. Die Familie bemüht sich seit vielen Jahren, den Gebäudekomplex zu restaurieren und zu erhalten. Alles im allem war es eine gelungene Veranstaltung im Ferienprogramm der ARGE-Jugend und Vorsitzende Roswitha Mohler bedankte sich beim Schlossherrn für die Ausführungen.
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