Christoph Mühlbauer neuer Verbindungsoffizier für den Landkreis
Schnittstelle im Katastrophenfall

Lokales
Schwandorf
17.04.2013
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Der letzte Ernstfall liegt sieben Jahre zurück. Damals, 2006, rief der Landrat beim Schneechaos im "Schönseer Land" den Katastrophenfall aus und die Rettungskräfte um Hilfe. Darunter auch Einheiten der Bundeswehr, die von einem zivil-militärischen "Stab" geführt wurden. Neuer Sprecher dieses Verbindungskommandos, das im Ernstfall der Katastrophenschutzbehörde des Landratsamtes untersteht, ist der 43-jährige Reserveoffizier Christoph Mühlbauer. Ihn stellte stellvertretender Landrat Joachim Hanisch am Montag offiziell vor. Der Mann soll im Katastrophenfall eine Brücke schlagen zwischen Bundeswehr und zivilen Einsatzkräften. Der Oberstleutnant der Reserve ist neuer Verbindungsoffizier zwischen Bundeswehr und dem Landratsamt.

Im Zivilberuf arbeitet Christoph Mühlbauer als Verwaltungsbeamter am Wasserwirtschaftsamt Weiden. Im Ehrenamt ist er Beauftragter für die zivil-militärische Zusammenarbeit im Landkreis und Sprecher eines zehnköpfigen Kommandos, das dem "Regionalstab Ost für territoriale Aufgaben der Bundeswehr" in Bogen untersteht. Dessen Leiter, Oberstleutnant Hans May, begleitete seinen Mitarbeiter beim Antrittsbesuch am Montag.

Das zivil-militärische Kreisverbindungskommando müsse ständige Verbindung zur Katastrophenschutzbehörde halten und sich auch an den Übungen beteiligen, erklärte Hans May die Aufgaben des "Stabes". Christoph Mühlbauer will sein Netzwerk, das er als Soldat beim Panzergrenadier-Bataillon in Oberviechtach geknüpft hat, auch für seine Reservistenarbeit im Landkreis nutzen.
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