CSU-Senioren informieren sich über Müllkraftwerk und ZMS - Täglich 1500 Tonnen zum Verbrennen
Zahlen und Fakten der Entsorgung

Lokales
Schwandorf
16.04.2013
2
0
. (gnf) Eine Gruppe der CSU-Senioren-Union im Kreisverband Schwandorf sowie einige ADAC-Mitglieder besuchten vor kurzen das Müllkraftwerk Schwandorf und erhielten bei einer Führung durch ZMS-Pressesprecher Stefan Karl einen Einblick in Anlieferung, Verarbeitung, Ablauf und Sicherheitskontrolle des auch im Landkreis produzierten Mülls.

Zunächst informierte Karl in einem Filmbeitrag über die technischen Daten und Fakten des Zweckverbands sowie des Kraftwerks. 17 entsorgungspflichtige Landkreise und kreisfreie Städte bilden den Zweckverband, dessen Aufgabe die Entsorgung des Restmülls ist. Das Werk mit 200 Fachkräften und 35 Auszubildenden verbrennt pro Jahr maximal 450 000 Tonnen Müll von rund 1 856 000 Einwohnern und von Gewerbe und Industrie aus der Region. Aus den verschiedenen Umladestationen wird der Müll großteils per Bahn angeliefert wird. Bei 800 bis 1100 Grad Hitze wird der Müll verbrannt, die Energie für Prozessdampf, Stromerzeugung und Fernwärme genutzt. Rund 1500 Tonnen Restmüll werden pro Tag angeliefert und in den vier Ofenlinien verbrannt.
Metalle in der Schlacke werden magnetisch aussortiert, in der Mathiaszeche wird der Rest entsorgt. Nähere Details konnten die Besucher dann bei der Besichtigung von Müllbunker, Kesselhaus, Rauchgasreinigung, Entstickung und Kontrollzentrum erfahren.

Zum Abschluss bedankte sich CSU-Senioren-Union-Vorsitzender Georg Hottner bei Karl für die sehr detaillierten Ausführungen und wies die Teilnehmer darauf hin, dass die Mitbürger auf die Müllvermeidung achten sollten.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.