Doppel-Spieltag in der Kreisliga West: Auch der FC Schmidgaden fordert den TSV Detag
Das Wernberger Derby ragt heraus

Der FC Schmidgaden (links Manuel Poletti) ist stark in die Saison gestartet und will am Doppel-Spieltag nachlegen. Tobias Schießl (rechts) und der FC Schwandorf warten dagegen noch auf das erste Erfolgserlebnis. Der Club steht vor einem erneuten Absturz. Bild: bwr
Lokales
Schwandorf
14.08.2014
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Einen vollen Terminkalender hat die Kreisliga West am Doppelspieltag abzuarbeiten. Besondere Bedeutung kommt dem Prestigeduell am Freitagabend um 18.30 Uhr zwischen dem TSV Detag Wernberg und dem FC Wernberg zu. Beide Lager duellierten sich zuletzt beim torlosen Remis im Jahre 2007, was zugleich den Abstieg des FC Wernberg bedeutete.

Noch ohne Zähler sind der FC Schwandorf und der TSV Nittenau. Der Club aus der Kreisstadt empfängt am Freitag den FC OVI-Teunz und reist am Sonntag nach Tännesberg, während der TSV Nittenau die SpVgg Neukirchen/Balbini empfängt und am Sonntag zur DJK Gleiritsch fährt.

Die Spiele am Freitag werden bis auf das Wernberger Derby (18.30 Uhr) um 15.15 Uhr angepfiffen. Am Sonntag startet die Partie ASV Burglengenfeld II gegen die DJK Dürnsricht um 14 Uhr, die Partie TSV Tännesberg gegen den FC Schwandorf um 16 Uhr. Die erstlichen Partien werden wie gewohnt um 15:15 Uhr angepfiffen.

1. FC Schwarzenfeld (1. Pl./7 Punkte) A: FC Wernberg

Der FC Schwarzenfeld muss nur einmal antreten, am Sonntag, 17. August, beim FC Wernberg. Das für Freitag angesetzte Spiel gegen die DJK Gleiritsch wurde wegen des Pokalspiels vom Mittwoch auf 29. August verlegt. Da war ihr ein Auftritt zwei Tage später nicht zuzumuten. So können sich die Spieler bis Sonntag regenerieren und frisch erholt beim FC Wernberg antreten. Dort müssen sie auch alle Kräfte bündeln, wenn sie Punkte mit nach Hause nehmen wollen. Dass die Saison für den Bezirksliga-Absteiger nicht zum Selbstläufer wird, bewies das 1:1 zuletzt in Neukirchen-Balbini.

FC Wernberg (2./6) A: D. Wernberg/H: Schwarzenfeld

FC-Coach Erwin Zimmermann sieht seine Mannschaft in der Außenseiterrolle. Weder gegen den Lokalkontrahenten TSV Detag Wernberg noch zwei Tage später gegen den FC Schwarzenfeld habe sie etwas zu verlieren. Der Erfolgstrainer ist gespannt, wie sich seine junge Truppe gegen die favorisierten Teams schlägt. "Selbst wenn wir zweimal leer ausgehen, sind wir auf einem guten Weg", sagt Zimmermann. Die Arbeit beim FC Wernberg mache ihm unheimlich Spaß.

FC Schmidgaden (3./6) A: Winklarn/H: D. Wernberg

Einen beeindruckenden Saisonstart legte der FC Schmidgaden hin. Am Wochenende reist die Richthammer-Elf zuerst zum Aufsteiger nach Winklarn und empfängt am Sonntag den TSV Detag Wernberg. "Wir wollen in Winklarn gewinnen, um am Sonntag gelassen gegen Detag antreten zu können", sagt Wolfgang Richthammer. Wieder mit im Kader ist Simon Werner, der zuletzt aus privaten Gründen verhindert war.

TSV Detag Wernberg (3./6) H: FC Wernberg/A: Schmidgaden

Mit viel Einsatz und Leidenschaft erkämpfte sich der TSV Detag Wernberg zuletzt den wichtigen 1:0- Erfolg bei der DJK Gleiritsch. Im Spiel am Freitagabend um 18.30 Uhr zu Hause gegen den Lokalkontrahenten FC Wernberg will sich Coach Christian Luff nicht von den "Emotionen eines Derbys" ablenken zu lassen. Vielmehr müsse seine Mannschaft trotz des zu erwartenden Zuschauerandrangs ruhig bleiben und souverän auftreten. Am Sonntag geht es dann zum FC Schmidgaden, der einen erfolgreichen Saisonstart hingelegt hat. Christoph Reis ist wieder mit von der Partie, fraglich ist hingegen der Einsatz von Jiri Sasa.

ASV Burglengenfeld II (5./6) A: Weidenthal/H: Dürnsricht

Weil Tobias Weitzer und Simon Koller fehlen, muss ASV-Trainer Robert Rödl die Abwehr umbauen. Für das Auswärtsspiel am Freitag bei den Sportfreunden Weidenthal/Guteneck plant er "den einen oder anderen Spieler aus dem Landesligakader" mit ein. Am Sonntag kommt die DJK Dürnsricht/Wolfring. Da ist dann auch die "Erste" wieder im Einsatz.

FC Rötz (6./6) H: Dürnsricht/A: Neukirchen/B.

Trotz der zwei Auswärtssiege in Folge sieht es gerade in personeller Hinsicht beim FC Rötz alles andere als rosig aus. Daniel Kestler und Andreas Killermann sind im Urlaub, Matthias Rösch und Florian Breu sind verletzt. "Ich muss an diesem Wochenende wieder zaubern", beschreibt Trainer Walter "Just" Wanninger die Situation seiner Mannschaft vor dem Heimspiel am Freitag Dürnsricht und am Sonntag beim Prestigeduell in Neukirchen/Balbini. Gegen die Fensterbacher sieht sich der Rötzer Trainer in der Favoritenrolle, hingegen werde es für seine Mannschaft in Neukirchen "ungleich schwerer".

TSV Winklarn (7./6) H: Schmidgaden/A: FC OVI-Teunz

Viele Spieler sind angeschlagen oder anderweitig verhindert. Im Aufeinandertreffen am Freitag zu Hause gegen den FC Schmidgaden rechnet sich der Aufsteiger dennoch einiges aus: "Nur bei einem Sieg rede ich von einem gelungenen Saisonstart", so Trainer André Schille. Am Sonntag gastiert der TSV beim Nachbarverein FC OVi/Teunz. In beiden Spielen fehlen mit Johannes Hutzler, Jonas Siegl, Michael Wild, Alexander Frank und Benedikt Hutzler wichtige Stützen. Philipp Fleischmann sitzt an diesem Wochenende seine Rotsperre ab.

SpVgg Neukirchen/Balbini (8./4) A: Nittenau/H: Rötz

Zwei Prestigeduelle erwarten die SpVgg Neukirchen/Balbini. Am Freitag reist die Elf von Trainer Andreas Rogalski nach Nittenau ins Regental, am Sonntag empfängt sie den Nachbarn aus Rötz. In den letzten beiden Spielen habe seine Mannschaft unter Beweis gestellt, dass sie an besonderen Tagen auch gegen die absoluten Top-Teams der Liga bestehen könne, sagt Trainer Andreas Rogalski. Er fordert jetzt gegen den TSV Nittenau und gegen den Bezirskligaabsteiger FC Rötz noch mehr spielerische Kreativität und eine bessere Chancenverwertung.

FC OVI/Teunz (9./3) A: FC Schwandorf/H: Winklarn

Viel vorgenommen hat sich der FC OVI/Teunz am Doppelspieltag. Trainer Jürgen Schönfelder muss urlaubsbedingt jedoch auf fünf Stammspieler verzichten. "Das darf aber keine Ausrede sein", sagt der Trainer. Am Freitag gastiert die Mannschaft in der Kreisstadt beim FC Schwandorf, dessen Verunsicherung man ausnutzen möchte. Am Sonntag steht das Lokalderby gegen den ambitionierten Aufsteiger TSV Winklarn an.

DJK Gleiritsch (10./3) H: Gleiritsch

Die knappe 0:1-Niederlage gegen den TSV Detag Wernberg gilt es aufzuarbeiten und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Vordergründig bemängelt Spielertrainer Markus Mois die Angriffsleistung: "Wir müssen wieder entschlossener nach vorne spielen und die Gelegenheiten konzentrierter verwerten". Das Spiel gegen den 1. FC Schwarzenfeld wurde verlegt, am Sonntag ist der TSV Nittenau zu Gast. Florian Babl fehlt verletzungsbedingt. Lubos Kornatovsky und Tobias Kühner sind angeschlagen, ihr Einsatz ist fraglich.

TSV Tännesberg (11./3) Spielfrei/H: FC Schwandorf

Der TSV Tännesberg, der am Freitag spielfrei ist, empfängt am Sonntag um 16 Uhr den FC Schwandorf. Spielertrainer Turan Bafra, der wegen einer Muskelverletzung ausfällt, fordert gegen das Schlusslicht der Tabelle einen weiteren Dreier, um sich mit seiner Mannschaft ins Mittelfeld der Tabelle bewegen zu können. Der Sieg am vergangenen Wochenende war für das Selbstvertrauen der Spieler von enormer Wichtigkeit. Nicht mit von der Partie ist Daniel Pieper wegen einer Knöchelverletzung.

SF Weidenthal/Guteneck (12./3) H: Burglengenfeld II/spielfrei

Die Sportfreunde aus Weidenthal verloren das vergangene Spiel gegen den Nachbarn TSV Tännesberg aufgrund individueller Fehler. "Schade, dort wäre mehr drin gewesen", sagt Trainer Christian Hechtl, der sich nun mit dem ASV Burglengenfeld II einem spielstarken und lauffreudigen Gegner gegenübersieht. Die Sportfreunde wollen hier zumindest einen Teilerfolg einfahren, um den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle nicht zu verlieren. Am Sonntag sind die Sportfreunde spielfrei.

DJK Dürnsricht/Wolfring (13./3) A: Rötz/H: Burglengenfeld II

Endlich erreichte die DJK Dürnsricht/Wolfring Normalform und gewann das enorm wichtige Spiel gegen den TSV Nittenau. Aber auch hier geriet die Mannschaft von Hans-Jürgen Plößl in Rückstand und benötigte eine Energieleistung, um das Spiel zu drehen. Am Freitag geht es nach Rötz, am Sonntag nach Burglengenfeld. Bei den Fensterbachern sind etliche Spieler angeschlagen. Prognosen zum Spielausgang sind deshalb schwierig.

TSV Nittenau (14./0) H: Neukirchen/A: Gleiritsch

Noch ohne Zähler ist derzeit der TSV Nittenau. Trainer Roland Oberndorfer, der mit Mario Drexler und Markus Schmidbauer verletzungsbedingt auf zwei Stammkräfte verzichten muss, gerät aber nicht in Panik. "Wir arbeiten in Ruhe weiter, egal wie auch dieser Doppelspieltag endet", so der Nittenauer Trainer. Zuletzt erreichte bis auf Schlussmann Michael Schmid niemand in der Mannschaft Normalform.

FC Schwandorf (15./0) H: FC OVI-Teunz/A: Tännesberg)

"Es schaut richtig mies aus", klagt FC-Trainer Robert Arnold beim Blick auf die Verletztenliste. Jetzt fällt auch noch Christian Beer wegen einer Rotsperre aus. Dennoch erlebte Arnold in dieser Woche beim Training "hoch motivierte Spieler, die endlich gewinnen wollen". Die erste Gelegenheit dazu besteht am Freitag um 15.15 Uhr gegen den FC OVI-Teunz. "Ich hoffe, dass die Mannschaft für ihren Trainingseifer belohnt wird", sagt Arnold. Er zählt den Gegner allerdings zu den "Favoriten auf einen der drei ersten Plätze" und weiß um die Schwere der Aufgabe. Kaum leichter wird es am Sonntag in Tännesberg.
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