26.08.2014 - 00:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

"Farbe" das Motto beim "Tag des offenen Denkmals" - ZMS-Truck im Spitalgarten Historisches in neuem Licht

"Es gärt im Land". Eine Aufschrift mit diesem doppeldeutigen Titel ziert ein Transportfahrzeug des "Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf", das über die Energiegewinnung aus organischen Abfällen informiert. Der 17 Meter lange bemalte Truck ist Teil des Programms beim "Tag des offenen Denkmals", der am 14. September im Zeichen der "Farbe" steht.

"Kunst und Bioenergie": Verbandsdirektor Thomas Knoll (rechts) und sein Stellvertreter Franz Grabinger (links) werden den 17 Meter langen bemalten Truck des Zweckverbandes in den Spitalgarten fahren lassen. Bild: rid
von Ingrid Hirsch (RID)Profil

Verbandsdirektor Thomas Knoll suchte nach einer Verbindung von Bioenergie und Kunst und kam auf die Idee einer "rollenden Leinwand". Wenn der Fahrer an diesem Tag den Lkw durch die enge Einfahrt zum Spitalgarten steuert, ist Maßarbeit erforderlich. Seine ganze Wirkung entfaltet der hell erleuchtete Truck vor allem in den Abendstunden.

Illuminiert werden am 14. September auch das Pfleghofgebäude mit seinen Tafeln aus der Glashütte von Waldsassen, die Spitalkirche und der Blasturm. Im Stadtpark bietet der Jugendtreff "Action-Painting" an. Kinder und Jugendliche können aufgestellte Würfel mit Farbe bewerfen und die entstehenden Kleckse mit Pinseln zu Kunstwerken verfeinern. Über die Bedeutung der Farbe in den Kirchenfenstern und den liturgischen Gewändern informiert Pfarrer Hans Amann in der Pfarrkirche St. Jakob. Einen Blick auf den Marktplatz kann genießen, wer den Treppenanstieg zum Kirchturm St. Jakob auf sich nimmt. Bei der Führung durch die Kreuzbergkirche geht es diesmal um die dortigen Mosaikarbeiten und Malereien in zarten Pastellfarben.

"Der junge Blick - Schwandorfer Schüler fotografieren Stadt und Umland": Jugendliche nutzten die Computertechnik für ungewöhnliche Schwarz-Weiß- und Farbkombinationen, die im Stadtmuseum zu sehen sind. Besondere Lichteffekte erwarten die Besucher beim Abstieg in die historischen Felsenkeller.

Heimatpfleger Gerhard Grünwald trifft sich mit den Teilnehmern an der Petruskapelle in Fronberg, die bei der Sanierung vor zehn Jahren je einen Stein aus dem Dom zu Regensburg und dem Petersdom in Rom erhielt.

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