09.02.2004 - 00:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Florian Silbereisen, ein Superstar der Volksmusik Als der Bub noch bei Volksfesten spielte

von Autor HOUProfil

"Aus dem", sagte der Schwandorfer Volksfestwirt Gerhard Böckl seinerzeit, "wird noch mal was". Böckl hatte den damals neunjährigen Florian Silbereisen im Jahr 1992 erstmals zum Pfingstvolksfest engagiert. Lange bevor das Fernsehen auf den Buben aus dem Bayerwald aufmerksam wurde.

An einem Juniabend reiste Florian Silbereisen zusammen mit seinem Vater an, mit dabei war auch die zu dieser Zeit ebenfalls noch relativ unbekannte Stefanie Hertel. Für ihre Darbietungen ernteten beide im randvoll besetzten Bierzelt tosenden Applaus. Besonders Silbereisen. Denn der Knabe erwies sich auf dem Akkordeon als virtuos aufspielendes Talent.

Die steile Karriere, die Gerhard Böckl dem Jungen aus dem Niederbayerischen prophezeit hatte, machte er auch. Allerdings noch steiler, als Böckl wohl je angenommen hätte. Sehr bald schon ging in den volksmusikalischen Sendungen des Rundfunks und des TV's nichts mehr ohne Florian Silbereisen. Er spielte auf dem Schifferklavier, irgendwann sang er auch. Je älter er wurde, desto mehr geriet der Niederbayer zu einem, der in einem Atemzug genannt wurde mit Angela Wiedl, dem "Naabtal Duo", den Geschwistern Hofmann und Stefan Mross.

Seit vergangenen Samstag ist Florian Silbereisen endgültig zur absoluten Spitze aufgerückt. Völlig überraschend hatte man ihm bereits im Oktober die Nachfolge von Carmen Nebel als Moderator des "Winterfests der Volksmusik" im ZDF übertragen. Der unterdessen 22-Jährige entledigte sich dieser Aufgabe durchaus gut und wird nun weiter alle bisherigen Nebel-Sendungen moderieren.

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