Florianstag der Stadtfeuerwehren in Fronberg - Pfarrer Heinrich Rosner zum Ehrenmitglied ernannt
Dank für Dienst am Nächsten

Vorsitzender Max Lippert (rechts), sein Stellvertreter Joachim Kröplin (links) und die "Feuerwehr-Ministranten" überreichten Pfarrer Heinrich Rosner (Zweiter von rechts) eine Urkunde und ernannten ihn zum Ehrenmitglied.
Lokales
Schwandorf
05.05.2013
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Die Freiwillige Feuerwehr Fronberg feiert heuer ihr 140-jähriges Bestehen und durfte zu diesem Anlass am Samstag den "Florianstag" der Stadtfeuerwehren ausrichten.

Die Abordnungen von 15 Wehren (lediglich Haselbach fehlte wegen einer eigenen Veranstaltung) und der örtlichen Vereine marschierten vom Sperl-Stadl zur St. Andreas-Kirche und ließen sich von der Jugendblaskapelle der Volkshochschule begleiten. Die Musiker gestalteten anschließend auch den Gottesdienst.

Pfarrer Heinrich Rosner gedachte des am Freitag im Alter von 81 Jahren verstorbenen Ehrenvorsitzenden Josef Ebensberger, der lange Zeit Kommandant und Vorsitzender der Feuerwehr Fronberg war und wesentlichen Anteil an der Entwicklung des Vereins mit aktuell über 400 Mitgliedern, 36 Aktiven und zehn Nachwuchsleuten hatte.

Der Schwiegersohn des Verstorbenen, Max Lippert, ist heute Vorsitzender des Vereins, der 13. September 1873 in der Brauereiwirtschaft gegründet wurde. Er ergriff nach dem Gottesdienst das Wort, um Pfarrer Heinrich Rosner für die langjährige Unterstützung zu danken und ihn zum Ehrenmitglied zu ernennen. Der Geistliche sei der Feuerwehr sofort beigetreten, als er vor 16 Jahren nach Fronberg kam. "Sie haben uns als Notfallseelsorger, Referent für Unterrichtsabende und bei allen Anliegen stets unterstützt", wandte sich Max Lippert dankend an den Ortspfarrer. Auch das Pfarrheim habe die Feuerwehr stets für Veranstaltungen nutzen können.
Pfarrer Heinrich Rosner, der im September nach Schwarzenfeld wechselt, bedankte sich für die nette Geste und wies auf die Bedeutung der Feuerwehren im Dienst am Mitmenschen hin. Nach dem Gottesdienst zogen die 200 Teilnehmer zurück zum Sperl-Stadl. Dort trat Oberbürgermeister Helmut Hey ans Rednerpult und sagte "den aktiven Bürgern der Schwandorfer Feuerwehren" ein herzliches "Vergelt's Gott" für den ehrenamtlichen Dienst am Nächsten.

Der Aufbau der integrierten Leitstelle schreite mit großen Schritten voran, betonte Stadtbrandinspektor Christian Schwendner. Die Tage der Kreiseinsatzzentrale an der Schwandorfer Feuerwache seien damit gezählt. Momentan gelten noch zwei Notrufnummern: 112 für die Feuerwehr und 19 222 für den Rettungsdienst. Wenn die Leitstelle in Amberg stehe, gebe es nur noch die einheitliche Nummer 112. An der Struktur und der Existenzberechtigung der 161 Feuerwehren im Landkreis mit über 600 Aktiven werde sich dadurch aber nichts ändern, versicherte der Stadtbrandinspektor. Beim Digitalfunk rechnet er dagegen mit Verzögerungen, "weil es immer wieder Probleme mit den Standorten der Masten gibt".
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