20.04.2004 - 00:00 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Forderungen an Zweckverband

von Autor HOUProfil

Wenn Schwandorfs Oberbürgermeister Helmut Hey am 29. April Verhandlungen mit dem Müllzweckverband führt, dann ist eine gestern Abend vom Stadtrat beschlussmäßig gefasste Absichtserklärung für ihn bindend. Diese Absicht lautet: Schwandorf wird einer Aufnahme von Stadt und Landkreis Landshut in den Zweckverbandsbereich nur dann zustimmen, wenn sich andererseits der Müllzweckverband an dem Projekt "Fernwärme" in Schwandorf beteiligt.

Die Forderungen des Stadtrats, der mit zwei Gegenstimmen zu seiner Auffassung gelangte, gehen noch weiter. Schwandorf, so hieß es im Beschluss, sei strikt gegen jegliche Ausdehnung der jährlich festgesetzten 390 000 Tonnen Müllverbrennungsmenge. Es fordere außerdem mit Nachdruck, dass der Abfall aus dem Raum Landshut und überdies auch der Müll aus der Region Hof über die Schiene und nicht über die Straße angeliefert werde.

Bis in den fortgeschrittenen Abend hinein hatte das Plenum vor dieser Entscheidung debattiert. Vehement war dabei der ÖDP-Stadtrat Martin Brock gegen eine Beteiligung des Zweckverbands an der "Fernwärme" eingetreten. Er erteilte später auch einer Aufnahme des Raumes Landshut in den Zweckverbandsbereich eine Absage (Ausführlicher Bericht in unserer morgigen Ausgabe).

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