Frühjahrsbelebung deutlich spürbar - Zahlen schlechter als 2012
Arbeitsmarkt springt an

Lokales
Schwandorf
02.05.2013
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(ch/nt) Die Frühjahrsbelebung hat auf dem Arbeitsmarkt deutlich durchgeschlagen. Im Bezirk der Hauptagentur für Arbeit, der im Wesentlichen den Landkreis umfasst, waren im April waren 2640 Menschen ohne Beschäftigung, 350 weniger als im März. Die Quote sank von 4,2 auf 3,7 Prozent und damit unter den bayernweiten Durchschnitt.

Die Zahl der Arbeitslosen reduzierte sich damit binnen Monatsfrist um rund 350 Personen oder knapp zwölf Prozent. Allerdings liegt die Zahl um etwa 350 über dem Wert vom Vorjahr, als die Quote noch bei 3,2 Prozent lag. Im Laufe des Berichtsmonats konnten rund 1230 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 150 mehr als im März. Das teilte die Agentur mit.

Baugewerbe Schwerpunkt

"Die Frühjahrsbelebung des Arbeitsmarktes setzte sich im April, wenn auch mit Verspätung aufgrund der langanhaltend ungünstigen Wetters, verstärkt fort und trug maßgeblich zum Abbau der Arbeitslosigkeit bei", sagte der Leiter der Agentur für Arbeit, Joachim Ossmann. Den Schwerpunkt der Arbeitgebernachfrage nach Arbeitskräften bildete das Baugewerbe zum Saisonstart, der Handel, das produzierende Gewerbe und die Zeitarbeit. Innerhalb der Branchen reicht die Palette der nachgefragten Berufe von Ingenieuren der Automatisierungstechnik, Buchhaltern, Fachverkäufern im Nahrungsmittelhandwerk, Fliesenlegern, Helfern im Gartenbau über Pflegefachkräfte bis zu Medizinischen und Zahnmedizinischen Fachangestellte, Kraftfahrern, Logistikern und vielen weiteren Tätigkeiten.

Fachkräfte gesucht

Die Nachfrage hat sich bei einer weiterhin starken Suche nach Fachkräften leicht abgeflacht. Betriebe meldeten im Bezirk der Hauptagentur von Januar bis April rund 1390 sozialversicherungspflichtige Stellen neu zur Besetzung. Das waren rund 90 Angebote oder neun Prozent weniger als im vergleichbaren Zeitraum 2012.
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